The Trade Desk Aktie: Kein Wachstumstreiber!
Trotz geopolitischer Belastungen und hoher Leerverkäufe überzeugt The Trade Desk mit starken Fundamentaldaten und erhält breite Kaufempfehlungen von der Wall Street.

- Hohe Leerverkäufe bei 11,4 Prozent der Aktien
- Umsatzwachstum trotz Zollbelastungen über 20 Prozent
- Kursziel liegt deutlich über aktuellem Niveau
- Starke Profitabilität durch eigene ID-Technologie
Der Werbetechnologie-Spezialist The Trade Desk durchlebt eine schwere Phase an der Börse. Während die Aktie nach einem drastischen Einbruch nahe ihrem Mehrjahrestief notiert, bauen Leerverkäufer ihre Positionen weiter aus. Gleichzeitig zeichnen die operativen Kennzahlen und die Einschätzungen der Wall Street ein überraschend positives Gegenbild.
Zölle bremsen Werbeausgaben
Verantwortlich für den Kursrutsch sind primär makroökonomische Faktoren. Die im Jahr 2025 verhängten US-Zölle auf chinesische Waren zwangen große E-Commerce-Plattformen wie Temu und Shein zu massiven Kürzungen ihrer Werbebudgets. Auch die Automobil- und Konsumgüterbranche hielt sich aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit mit Ausgaben zurück. Ohne diese Ausfälle hätte das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr die Marke von 20 Prozent überschritten.
Die anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China belasten die Aussichten für den globalen Werbemarkt weiterhin. Diese Schwächephase lockt Spekulanten an. Mittlerweile sind 11,4 Prozent der frei handelbaren Aktien leerverkauft, was einem Volumen von knapp 50 Millionen Papieren entspricht.
Fundamentaldaten überzeugen Wall Street
Das operative Geschäft zeigt sich von der schlechten Marktstimmung weitgehend unbeeindruckt. Im Schlussquartal 2025 übertraf das Unternehmen mit einem Erlös von knapp 847 Millionen US-Dollar die Umsatzschätzungen der Wall Street. Die Analysten bewerten die Papiere trotz des Kursverlusts von rund 75 Prozent seit dem 52-Wochen-Hoch entsprechend positiv.
Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 31,15 US-Dollar und damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau von rund 22 US-Dollar. Von den befragten Experten raten 18 zum Kauf, während nur drei einen Verkauf empfehlen. Sie verweisen auf die hohe Profitabilität durch strikte Kostenkontrolle und die wachsende Marktmacht der hauseigenen „Unified ID 2.0“-Technologie, die dem Unternehmen eine starke Preissetzungsmacht verleiht. Zudem wird die Aktie derzeit nur mit dem halben Gewinnmultiplikator eines großen Marktindex gehandelt.
Für das laufende Quartal dämpfte das Management allerdings die Erwartungen und kalkuliert mit einem Umsatzwachstum von lediglich zehn Prozent. Am 13. Mai 2026 veröffentlicht The Trade Desk die Ergebnisse für das erste Quartal. Dieser Bericht wird konkrete Daten liefern, inwieweit die anstehenden US-Zwischenwahlen die Werbebudgets bereits stützen und die zollbedingten Ausfälle in den Bilanzen abfedern.
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