The Trade Desk Aktie: Vorsicht, Risikoalarm!

Nach dem zweiten Finanzchefwechsel in kurzer Zeit stufen Analysten die Aktie von The Trade Desk herab. Die Aktie notiert nahe dem Jahrestief, obwohl das operative Geschäft weiter wächst.

Die Kernpunkte:
  • Zweiter CFO-Rücktritt innerhalb weniger Monate
  • CFRA stuft Aktie von Moderate Buy auf Hold herab
  • Umsatzwachstum von 17,7% im dritten Quartal 2025
  • Institutionelle Investoren reduzieren ihre Positionen deutlich

The Trade Desk durchlebt turbulente Zeiten. Nach dem erneuten Wechsel an der Finanzspitze haben Analysten ihre Einschätzung verschärft. CFRA Research stufte die Aktie von „Moderate Buy“ auf „Hold“ herab – ein Schritt, der die ohnehin angespannte Stimmung weiter belastet. Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief und hat binnen Jahresfrist rund 68% an Wert verloren.

Zweiter CFO-Wechsel in kurzer Zeit

Der Kern des Problems liegt in der Führungsetage. CFO Alex Kayyal trat nach weniger als sechs Monaten im Amt zurück – bereits der zweite Finanzchef-Wechsel in kurzer Folge. Seit dem 24. Januar 2026 fungiert Tahnil Davis als Interim-CFO. Solche Rotationen in dieser Frequenz wecken bei institutionellen Investoren Zweifel an der internen Stabilität.

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Analysten sprechen von „Sichtbarkeitsproblemen“ und Führungsunsicherheiten. Die häufigen Personalwechsel überschatten selbst solide Geschäftszahlen und nähren Spekulationen über tieferliegende Konflikte oder strategische Unklarheiten.

Operative Zahlen weiter positiv – Bewertung unter Druck

Trotz der negativen Marktreaktion zeigt das operative Geschäft Wachstum. Im dritten Quartal 2025 steigerte The Trade Desk den Umsatz um 17,7% auf 739,43 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,45 Dollar leicht über den Erwartungen. Für das vierte Quartal peilt das Management rund 840 Millionen Dollar Umsatz an.

Die Bewertung mit einem KGV von 37,5 erscheint vor dem Hintergrund der Führungsprobleme und des intensiven Wettbewerbs durch Amazon jedoch ambitioniert. Bank of America stuft die Aktie mit „Underperform“ und einem Kursziel von 40 Dollar ein. Citigroup senkte das Ziel von 50 auf 38 Dollar. Selbst optimistischere Häuser wie Stifel Nicolaus reduzierten ihre Erwartungen deutlich – von 90 auf 74 Dollar.

Institutionelle Investoren ziehen sich zurück

Das Verhalten großer Vermögensverwalter spiegelt die Unsicherheit wider. CIBC Asset Management reduzierte seine Position im dritten Quartal 2025 um 44,3% und verkaufte über 110.000 Aktien. Solche Bewegungen verstärken den Abwärtsdruck zusätzlich.

Der Analystenkonsens liegt bei „Moderate Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 56 Dollar. Die Kluft zwischen diesem Ziel und dem aktuellen Kurs von rund 32 Dollar zeigt: Der Markt traut der Erholung vorerst nicht. Entscheidend wird, ob das Unternehmen zeitnah Klarheit über die strategische Ausrichtung und eine dauerhafte Besetzung der CFO-Position schaffen kann.

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