Thryv Aktie: Rating-Abstufung belastet

Thryv Holdings wird von Analysten auf Hold herabgestuft, während die Aktie nahe ihrem Jahrestief notiert. Die kommenden Quartalszahlen müssen die digitale Transformation des Unternehmens bestätigen.

Die Kernpunkte:
  • Rating von Buy auf Hold herabgestuft
  • Aktienkurs notiert nahe 52-Wochen-Tief
  • Wichtige Quartalszahlen am 26. Februar
  • SaaS-Umsatzwachstum soll Altgeschäft kompensieren

Thryv Holdings steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Während sich der Aktienkurs gefährlich nah an seinem Jahrestief bewegt, dämpfen Analysten nun die Erwartungen. Reicht das zweistellige Wachstum im Software-Segment aus, um den Rückgang des traditionellen Geschäfts rechtzeitig aufzufangen?

  • Rating-Update: Wall Street Zen stuft die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ herab.
  • Kursnähe zum Tief: Mit 3,62 US-Dollar notiert das Papier nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 3,51 US-Dollar.
  • Terminfokus: Die Veröffentlichung der Quartalszahlen ist für den 26. Februar angesetzt.
  • Bewertung: Ein niedriges KGV von 8,83 steht operativer Skepsis gegenüber.

Analysten gehen auf Distanz

Die Herabstufung durch Wall Street Zen spiegelt die wachsende Zurückhaltung am Markt wider. Damit verschiebt sich der Konsens weiter in den neutralen Bereich: Aktuell stehen zwei Kaufempfehlungen vier „Hold“-Ratings und einer Verkaufsempfehlung gegenüber.

Obwohl das durchschnittliche Kursziel der Analysten mit 13,00 US-Dollar noch immer weit über dem aktuellen Niveau liegt, scheint das Vertrauen in eine kurzfristige Erholung zu schwinden. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 157,8 Millionen US-Dollar hat die Aktie seit ihrem 52-Wochen-Hoch bei fast 21 US-Dollar massiv an Boden verloren.

Digitale Transformation im Fokus

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 26. Februar. Vor Börsenöffnung wird das Unternehmen seine Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Diese Daten sind entscheidend für die Bewertung des laufenden Konzernumbaus.

Thryv versucht derzeit, das klassische Marketing-Dienstleistungsgeschäft durch ein modernes SaaS-Modell (Software as a Service) zu ersetzen. Die Dynamik ist zweigeteilt: Im dritten Quartal 2025 stiegen die SaaS-Umsätze zwar um beachtliche 33 % auf 115,9 Millionen US-Dollar, doch gleichzeitig schrumpfte die Altsparte um 8 %. Die kommenden Zahlen müssen belegen, dass das digitale Wachstum stark genug ist, um die Verluste im traditionellen Segment dauerhaft zu kompensieren.

Bewertung und Insider-Signale

Aus fundamentaler Sicht wirkt die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 8,83 optisch günstig. Dennoch gewichten Analysten die Risiken der Transformation und die allgemeine Marktvolatilität derzeit höher als das Bewertungargument.

Zuletzt wurden zudem Transaktionen aus der Führungsebene bekannt. CEO Joe Walsh veräußerte Anfang Februar Anteile, was das Unternehmen jedoch als routinemäßige Verkäufe zur Begleichung von Steuerverpflichtungen aus fälligen Aktienpaketen deklarierte.

Die Veröffentlichung der Finanzergebnisse am 26. Februar wird Klarheit über die operative Stabilität bringen. Anleger achten dabei besonders auf die Prognose für das neue Geschäftsjahr, um die Geschwindigkeit des SaaS-Ausbaus besser einschätzen zu können.

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