Thryv: ARPU wächst 12,8 Prozent auf 378 Dollar
Thryv Holdings erzielt dank starkem Cloud-Geschäft einen Nettogewinn und übertrifft die eigenen Prognosen.

- Nettogewinn von 4,5 Millionen Dollar
- SaaS-Umsatz steigt um fünf Prozent
- Fokus auf Premium-Kunden mit hohen Umsätzen
- Prognose für das laufende Jahr angehoben
Thryv Holdings vollzieht den Wandel vom klassischen Marketing-Dienstleister zum Software-Spezialisten schneller als erwartet. Während das Altgeschäft planmäßig schrumpft, treiben zahlungskräftige Abonnenten die Profitabilität nach oben. Der Anbieter von Softwarelösungen für kleine Unternehmen konnte die eigenen Ziele bei Umsatz und Ergebnis übertreffen.
Das Unternehmen meldet für das abgelaufene Quartal einen Nettogewinn von 4,5 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Minus von 9,6 Millionen Dollar in den Büchern. Dieser Turnaround gelang trotz eines Umsatzrückgangs auf Konzernebene um 7,5 Prozent.
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Der Gesamtumsatz lag mit 167,7 Millionen Dollar dennoch über den Erwartungen. Der Fokus liegt längst auf dem Cloud-Geschäft. Der SaaS-Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 116,7 Millionen Dollar und stellt damit den Löwenanteil des Geschäfts dar.
Parallel dazu schrumpft die Sparte Marketing Services um 27,5 Prozent. Dies entspricht der langfristigen Strategie, das Altgeschäft bis 2028 vollständig auszuphasen. In den vergangenen zwölf Monaten gelang es, rund 18.000 Kunden aus diesem Bereich für die neue Software-Plattform zu gewinnen.
Fokus auf zahlungskräftige Kunden
Thryv setzt verstärkt auf Kunden mit hohem monatlichem Umsatz. Diese sogenannten „Quality Customers“ zahlen mehr als 400 Dollar im Monat und machen bereits einen Großteil des SaaS-Umsatzes aus. Der Erlös des Produkts „Marketing Center“ wuchs parallel dazu um 29 Prozent.
Die Strategie schlägt sich in den Nutzerdaten nieder. Der durchschnittliche Erlös pro SaaS-Einheit stieg um knapp 13 Prozent auf 378 Dollar. Insgesamt zählt das Unternehmen nun 96.000 Abonnenten in diesem wachstumsstarken Segment.
Die Börse reagierte nervös auf die Zahlen. Nach einem vorbörslichen Kurssprung von über zehn Prozent drehte die Aktie ins Minus und schloss bei 3,58 Dollar. Da die US-Märkte am heutigen Freitag feiertagsbedingt geschlossen bleiben, verharrt der Kurs vorerst auf diesem Niveau.
Prognose für das Geschäftsjahr angehoben
Das Management blickt zuversichtlicher auf das Geschäftsjahr 2026. Die Untergrenze der Umsatzprognose für das SaaS-Segment wurde auf 463 Millionen bis 471 Millionen Dollar angehoben. Indes bleibt die Kundenbindung eine Herausforderung: Die Net Revenue Retention liegt aktuell bei 93 Prozent.
In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie stabil die Basis der Premium-Kunden bleibt, während Thryv kleinere, weniger profitable Accounts im Zuge der Transformation bewusst abbaut.
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