Thyssenkrupp Aktie: Das wahre Signal
Thyssenkrupps Aktie gewinnt über sechs Prozent durch fallende Energiepreise, doch Analysten bewerten die Perspektiven extrem unterschiedlich. Die charttechnische Lage bleibt angespannt.

- Starker Tagesgewinn von über sechs Prozent
- Getrieben von sinkenden Ölpreisen
- Analysten mit extrem gegensätzlichen Kurszielen
- Charttechnisch bleiben wichtige Widerstände bestehen
Ein plötzlicher Kurssprung sorgt für Aufsehen. Am Freitag schoss die Thyssenkrupp-Aktie getrieben von sinkenden Energiepreisen um über sechs Prozent nach oben. Die Folge: plötzliche Euphorie. Hinter den Kulissen zeigt sich jedoch ein zerrissenes Bild, denn Analysten sind völlig uneinig über den weiteren Weg.
Der Blick auf die harten Fakten
Der Handelsschluss am Freitag brachte ein klares Plus. Das Papier beendete die Woche bei 9,26 Euro und verbuchte damit einen kräftigen Tagesgewinn von 6,51 Prozent. Ursache dafür war eine deutliche Entspannung am Ölmarkt. Nach Berichten über die geöffnete Straße von Hormus fielen die Ölpreise rasant, wovon energieintensive Konzerne massiv profitieren.
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Die anfängliche Euphorie verdeckt allerdings die charttechnische Realität. Wichtige Widerstände liegen noch immer wie Blei über dem Kurs. Der 50-Tage-Durchschnitt verläuft bei 9,34 Euro. Auch die langfristig entscheidende 200-Tage-Linie ist mit 9,89 Euro noch ein gutes Stück entfernt. Auf Jahressicht notiert der Titel weiterhin im Minus.
Analysten völlig uneinig
Passend zur unklaren Charttechnik spalten sich die Expertenmeinungen. Die britische Bank Barclays drückt auf die Bremse und senkte ihr Kursziel auf 9,00 Euro. Die Analysten behalten ihre skeptische Haltung bei.
Völlig anders bewertet Jefferies die Lage. Das Analysehaus rät weiterhin zum Kauf. Das aufgerufene Kursziel von 13,00 Euro signalisiert erhebliches Aufwärtspotenzial. Dieser extreme Kontrast zeigt die enorme Unsicherheit im Markt rund um den laufenden Konzernumbau.
Die kommende Woche liefert neue Impulse für den gesamten Sektor. Am 29. April legen Schwergewichte wie Wacker Chemie und Mercedes-Benz ihre Quartalszahlen vor. Diese Berichte definieren die kurzfristige Stimmung für die deutsche Industrie neu. Thyssenkrupp muss bis dahin beweisen, dass die jüngsten Käufer an Bord bleiben. Fällt der Kurs abermals unter neun Euro, droht ein schneller Rückschlag.
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