Thyssenkrupp Aktie: Direktreduktions-Verzögerung!
Goldman Sachs und Morgan Stanley melden größere Positionen; die Direktreduktionsanlage soll nun 2029 starten.

- Goldman Sachs meldet 5,01 Prozent Stimmrechte
- Morgan Stanley weist 7,96 Prozent aus
- LBBW senkt Kursziel auf 18 Euro
- Duisburger Anlage soll 2029 anlaufen
Goldman Sachs hat am Freitag für Thyssenkrupp insgesamt 5,01 % der Stimmrechte gemeldet, nach zuvor 4,25 %. Die Pflichtmitteilung bezieht sich auf den Stand vom 2. November und weist sowohl Stimmrechte aus Aktien als auch über Instrumente aus.
Auf Aktien entfielen dabei 0,68 % der Stimmrechte. Der über Instrumente ausgewiesene Anteil lag bei 4,34 %.
Auch Morgan Stanley meldete eine höhere Gesamtposition. Die am 30. Oktober veröffentlichte Pflichtmitteilung wies insgesamt 7,96 % gegenüber zuvor 7,46 % aus. Bezugszeitpunkt dieser Meldung war der 26. Oktober.
LBBW senkt Ziel und bestätigt Kaufempfehlung
Die LBBW senkte am Mittwoch ihr Kursziel für Thyssenkrupp von 19 auf 18 Euro und bestätigte die Einstufung „Kaufen“. Damit ging die niedrigere Zielmarke nicht mit einer Änderung der Anlageempfehlung einher.
Bei Thyssenkrupp Steel Europe steht unterdessen eine Verzögerung des Duisburger Dekarbonisierungsprojekts im Blickpunkt. Wie dpa-AFX am Freitag unter Berufung auf ein Dokument der EU-Kommission berichtete, soll die Direktreduktionsanlage erst 2029 statt ursprünglich 2027 in Betrieb gehen. Ein Sprecher von Thyssenkrupp Steel Europe bestätigte die Verschiebung und führte sie im Wesentlichen auf die Engineeringphase zurück.
Die angepassten Förderauflagen ermöglichen nach Unternehmensangaben einen flexibleren, schrittweisen Hochlauf des Wasserstoffanteils. Thyssenkrupp Steel bereitet dafür eine neue Wasserstoffausschreibung vor.
Geschäftsbericht folgt im Dezember
Thyssenkrupp kündigte am 29. Oktober die Veröffentlichung des Konzernjahresfinanzberichts für das Geschäftsjahr 2025/2026 an. Als Veröffentlichungstermin nannte das Unternehmen den 8. Dezember 2026. Für denselben Tag sind laut Unternehmenskalender die Jahrespressekonferenz sowie ein Analysten- und Investorengespräch angekündigt.
Stand heute, 8. November: Thyssenkrupp – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Thyssenkrupp investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.




