Thyssenkrupp Aktie: EBIT springt auf 198 Millionen

Thyssenkrupp verbessert operatives Ergebnis deutlich und profitiert von fallenden Ölpreisen. Die Aktie setzt ihre Erholungsrally fort, bleibt aber technisch überkauft.

Die Kernpunkte:
  • Bereinigtes EBIT steigt auf 198 Millionen Euro
  • APEX-Programm zeigt positive Wirkung
  • Sinkende Ölpreise entlasten Kostenbasis
  • Aktie technisch überkauft bei RSI 88,7

Thyssenkrupp kommt in die Gänge. Die Aktie des Industriekonzerns legte am Montag um 4,5 Prozent auf 11,33 Euro zu. Damit setzt sich eine Erholungsrally fort, die das Papier in den vergangenen 30 Tagen um 28 Prozent nach oben getrieben hat. Der RSI steht bei 88,7 – die Aktie ist technisch überkauft. Doch die Dynamik hat fundamentale Gründe.

Operativer Turnaround nimmt Form an

Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 weist Thyssenkrupp ein bereinigtes EBIT von 198 Millionen Euro aus. Im Vorjahr waren es gerade einmal 19 Millionen. Der operative Hebel wirkt: Trotz eines leichten Umsatzrückgangs auf 8,4 Milliarden Euro verbesserten sich die Margen spürbar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Thyssenkrupp?

Das hauseigene Performanceprogramm APEX zeigt Wirkung. Mit Ausnahme des Segments Decarbon Technologies steigerten alle Sparten ihre Ergebnisse. Der Konzern bleibt damit auf Sanierungskurs – auch wenn das 52-Wochen-Hoch von 13,24 Euro aus dem Oktober 2025 noch rund 14 Prozent entfernt liegt.

Niedrige Ölpreise als Rückenwind

Der Kursanstieg fällt in ein insgesamt freundliches Marktumfeld. Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahost-Konflikt und eine mögliche Wiederöffnung der Straße von Hormus beflügelten die Börsen. Die Ölpreise brachen daraufhin ein – Brent-Rohöl fiel um rund sechs Prozent auf unter 98 Dollar je Barrel.

Für Thyssenkrupp als energieintensiven Industriekonzern sind sinkende Ölpreise ein direkter Kostenfaktor. Die Entlastung kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn der operative Turnaround ist noch nicht in Stein gemeißelt. Die hohe Volatilität von jahresdurchschnittlich 58 Prozent zeigt, wie schnell die Stimmung kippen kann. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob der Ergebnistrend nachhaltig ist.

Thyssenkrupp-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Thyssenkrupp-Analyse vom 25. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Thyssenkrupp-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Thyssenkrupp-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Thyssenkrupp: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Thyssenkrupp