Thyssenkrupp: Das könnte ein heißer Sommer werden

Beim Essener Industriekonzern Thyssenkrupp dürften auch zum Wochenschluss noch die Köpfe rauchen. Denn das, was Anfang der Woche für einen veritablen Kurssprung sorgte, ist mehr ein Dauerthema als ein Kurzbrenner. Worum geht es?

Seit gut einem Jahr opponiert der schwedische Großinvestor Cevian, um eine Zerschlagung des Konzerns auf den Weg zu bringen. Bislang fand Cevian allerdings weder beim Vorstand noch bei der Thyssenkrupp-Stiftung für diese Pläne Gehör. Die Stiftung war bislang mit 21 % größter Aktionär und ihr Stiftungszweck lautete eindeutig, die Einheit von Thyssenkrupp zu bewahren.

Wachwechsel bei den Aktionären?

Doch nun hat Cevian augenscheinlich einen Verbündeten gefunden. Denn der Hedgefonds Elliott ist eingestiegen. Mit wie viel Prozent, ist bislang noch nicht klar. Der Markt schätzt die Beteiligung auf knapp unter 3 %. Doch rechnen Marktteilnehmer damit, dass diese Beteiligung bis auf 5 % ausgebaut werden könnte. Damit würden Cevian und Elliott gemeinsam die Thyssenkrupp-Stiftung als größten Einzelaktionär übertrumpfen und sicherlich auch bei den anderen Anteilseignern stärkeres Gehör finden.

Kurssprung bei Thyssenkrupp

Für die Aktie kann das eigentlich nur positiv sein. Zwar hatten die Anleger in den vergangenen Tagen einen Teil der überraschenden Gewinne wieder vom Tisch genommen. Doch von der reinen Charttechnik her bleiben die Chancen hoch, dass sich daraus im weiteren Verlauf der nächsten Monate eine positive Tendenz entwickeln lässt.

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