Thyssenkrupp: Jefferies bestätigt 13-Euro-Ziel
Thyssenkrupp treibt die Restrukturierung voran, während Analysten Potenzial sehen. Die Halbjahreszahlen Mitte Mai werden die operative Lage zeigen.

- Jefferies bestätigt Kaufempfehlung mit Kursziel 13 Euro
- Strategische Optionen für Materials Services geprüft
- Umsatz- und Gewinnrückgang im zweiten Quartal erwartet
- Konzernumbau belastet die Ertragslage
Thyssenkrupp verordnet sich vor den Halbjahreszahlen eine strikte Schweigepflicht. Hinter den Kulissen treibt der Konzern den Umbau seiner Kernsparten voran. Analysten sehen in dieser Umbruchphase erhebliches Potenzial für die Aktie.
Das Analysehaus Jefferies bekräftigt seine Kaufempfehlung für den Industriekonzern. Analyst Tommaso Castello ruft ein Kursziel von 13,00 Euro auf. Er begründet diesen Optimismus mit strukturellen Fortschritten in der europäischen Stahlbranche. Geopolitische Risiken könnten eine vollständige Erholung zwar bis 2027 verzögern. Die Energiekosten hat Thyssenkrupp laut Castello dank geschickter Absicherungen aber im Griff.
Versteckte Werte in der Bilanz
Die Experten verweisen auf unentdeckte Werte im Unternehmen. Dazu zählt die Beteiligung am Aufzugsgeschäft TK Elevator. Parallel dazu prüft das Management strategische Optionen für die Sparte Materials Services. Insidern zufolge erwägt Thyssenkrupp hier bereits für 2026 eine Abspaltung oder einen Verkauf. Der Konzern denkt dabei auch über eine neue Rechtsform nach. So will das Management bei einem Teilverkauf die Kontrolle behalten.
Trübe Aussichten für das Halbjahr
Bis zur Veröffentlichung des Halbjahresberichts Mitte Mai ruht die offizielle Kommunikation. Die Markterwartungen fallen derweil verhalten aus. Analysten rechnen für das abgelaufene Quartal im Schnitt mit einem Umsatzrückgang auf rund 8,1 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie dürfte drastisch auf 0,04 Euro einbrechen. Im vergangenen Jahr fiel dieser Wert noch mehr als sechsmal so hoch aus.
Für das gesamte laufende Geschäftsjahr zeichnet sich ein hartes Umfeld ab. Zehn Analysten prognostizieren im Schnitt einen Verlust von knapp fünf Cent je Aktie. Ein harter Kontrast zum Vorjahr. Der Konzern muss nun den Spagat zwischen sinkenden Erträgen und einem teuren Konzernumbau meistern. Am 12. Mai 2026 präsentiert Thyssenkrupp die endgültigen Halbjahreszahlen und liefert harte Fakten zur operativen Lage.
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