ThyssenKrupp Nucera Aktie: Analysten sehen Einstiegschance

Die Deutsche Bank stuft die Aktie von ThyssenKrupp Nucera auf 'Buy' hoch. Ein neuer Großauftrag im Chlor-Alkali-Geschäft stärkt die Finanzierung der Wasserstoffsparte.

Die Kernpunkte:
  • Deutsche Bank erhöht Rating auf 'Buy'
  • Großauftrag sichert stabile Cashflows
  • Finanzierung für Wasserstoff-Wachstum gesichert
  • Konzernumbau könnte Bewertung entlasten

Nach einem schwierigen Börsenjahr erhält der Wasserstoff-Spezialist ThyssenKrupp Nucera neuen Rückenwind. Eine Analysten-Hochstufung der Deutschen Bank und ein substanzieller Industrieauftrag signalisieren, dass die Aktie nach ihrem deutlichen Rückgang wieder attraktive Bewertungsniveaus erreicht haben könnte.

Die Deutsche Bank hat das Rating für den Titel von “Hold” auf “Buy” angehoben. Analyst Michael Kuhn sieht das Kursziel bei 11 Euro. Parallel dazu bekräftigt die kanadische Investmentbank RBC ihre positive Einschätzung mit einem “Outperform”-Rating und einem Kursziel von 15 Euro. Dies deutet auf ein erhebliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Kursniveau hin.

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Fundamentale Stütze durch Großauftrag

Die optimistische Analystenstimmung wird durch einen operativen Erfolg untermauert. Das Unternehmen hat einen Großauftrag für eine Chlor-Alkali-Anlage im Nahen Osten im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich eingeworben. Dieser Abschluss ist aus zwei Gründen strategisch wertvoll:

  • Das etablierte und profitablere Chlor-Alkali-Geschäft sorgt für stabile Cashflows.
  • Es finanziert damit die Investitionen in die wachstumsstarke, aber volatile Wasserstoffsparte (AWE-Technologie).

Zudem stärkt der Auftrag die Marktposition des Unternehmens in der MENA-Region, einem Schlüsselmarkt für künftige Energieinfrastruktur.

Konzernumbau als zusätzlicher Treiber

Ein weiterer positiver Faktor kommt vom Mutterkonzern. Der geplante Verkauf eines Großteils der Stahlsparte ThyssenKrupp Steel Europe an Jindal Steel befreit den Gesamtkonzern von erheblichen Pensionslasten. Für Nucera bedeutet dies, dass der Fokus der Muttergesellschaft künftig stärker auf wachstumsstarke Bereiche wie die Wasserstofftechnologie liegen dürfte. Marktbeobachter erwarten, dass sich der sogenannte Konzernabschlag auf die Bewertung der Tochtergesellschaft dadurch verringern könnte.

Die Aktie notiert aktuell bei 8,95 Euro und hat damit seit dem 52-Wochen-Hoch von 11,58 Euro im Oktober 2025 noch deutlich Luft nach oben. Die nächste charttechnisch wichtige Hürde liegt bei der nachhaltigen Rückeroberung der 9-Euro-Marke.

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