Tivan Aktie: Abnahmevertrag mit Japan Fluorite in Reichweite

Tivan strukturiert Joint Venture für Speewah um und treibt Abnahmeverhandlungen mit japanischen Partnern voran.

Die Kernpunkte:
  • Umstrukturierung des Speewah-Projekts
  • Neue Firmierung als JAFA
  • Abnahmevertrag mit Japanern in Sicht
  • Aktie unter Verkaufsdruck gefallen

Tivan schlägt eine Brücke nach Japan. Das australische Bergbauunternehmen ordnet seine Joint-Venture-Strukturen für das Speewah-Fluoritprojekt neu. Damit will der Konzern die Bindung zu seinen Partnern aus Fernost festigen.

Neue Identität für Speewah

Der Projektbesitzer firmiert künftig unter dem Namen Japan Australia Fluorite Associates (JAFA). Parallel dazu heißt Tivans Holding-Vehikel nun Fluorite Holding Pty Ltd. Diese Umbenennung soll die Unterstützung der japanischen Regierung verdeutlichen.

Die Umstrukturierung folgt auf erfolgreiche Tests in einer Pilotanlage. Diese bestätigten die Produktion von hochwertigem Flussspat. Der Rohstoff wird dringend für die Herstellung von Flusssäure benötigt.

Abnahmevertrag in Reichweite

Tivan verschickt derzeit Proben an potenzielle Endabnehmer. Im Zentrum steht die Japan Fluorite Corporation. Die Partner verhandeln über einen verbindlichen Abnahmevertrag für einen Großteil der Produktion. Ein Abschluss würde das finanzielle Fundament für die Erschließung legen.

An der Börse herrscht derweil Verkaufsdruck. Die Aktie verlor am Dienstag rund sieben Prozent und notiert bei 0,17 Euro. Damit liegt das Papier etwa 18 Prozent unter dem Kurs des Vormonats.

Seit Jahresbeginn steht dennoch ein leichtes Plus von drei Prozent zu Buche. Der Titel handelt aktuell deutlich unter seinem Jahreshoch von 0,28 Euro. Anleger warten nun auf den Vollzug der kommerziellen Partnerschaften.

Breite Pipeline bei kritischen Mineralien

Tivan setzt auf Rohstoffe mit strukturellem Nachfrageüberhang. Neben Speewah entwickelt das Unternehmen das Molyhil-Wolframprojekt und das Sandover-Fluoritprojekt. Hinzu kommt das Turiscai-Projekt in Timor-Leste mit Aussichten auf Kupfer und Gold.

Das Ziel: eine stabile Lieferkette für Asien. Tivan will so direkt von der globalen Energiewende profitieren. Die Priorität liegt nun auf dem Abschluss der Abnahmeverhandlungen mit der Japan Fluorite Corporation. Ein verbindlicher Vertrag bildet die Grundlage für die großflächige Erschließung.

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