TKMS Aktie: Enthusiasm im Markt!

Die US-Regierung genehmigte den Export von Luftverteidigungssystemen für die deutschen F127-Fregatten. TKMS profitiert als alleiniger Bieter des auf 26 Mrd. Euro geschätzten Bauprogramms.

Die Kernpunkte:
  • US-Exportgenehmigung für 11,9 Mrd. Dollar Waffentechnik
  • TKMS als alleiniger Bieter für Fregattenprogramm F127
  • Auftragsbestand übersteigt 20 Milliarden Euro
  • Wichtige U-Boot-Ausschreibung in Kanada läuft

Die Auftragsbücher quellen über, ein Milliardenprojekt nimmt Form an. Trotz eines leichten Kursrückgangs am Dienstag auf 87,10 Euro blickt die TKMS-Aktie auf ein starkes Jahr zurück. Seit Januar hat das Papier über 25 Prozent zugelegt. Ein entscheidender Treiber für diese Entwicklung ist das Rüstungsprojekt F127.

Meilenstein für die Luftverteidigung

Am 17. April genehmigte Washington den Export hochmoderner Kampfsysteme nach Deutschland. Das Paket umfasst Radaranlagen und Waffensysteme im Wert von bis zu 11,9 Milliarden US-Dollar. Diese Technik bildet das Rückgrat der neuen Fregattenklasse.

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Die Schiffe sollen die Deutsche Marine in den 2030er Jahren zur Abwehr ballistischer Raketen befähigen. Ursprünglich plante Berlin mit fünf Einheiten. Inzwischen wägt die Bundesregierung den Kauf von bis zu acht Schiffen ab.

Für TKMS ist die US-Genehmigung ein wichtiges Signal. Das Unternehmen agiert als alleiniger Bieter für das Bauprogramm, dessen Gesamtvolumen auf rund 26 Milliarden Euro geschätzt wird. Die Finanzierung ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Der parlamentarische Haushaltsausschuss stimmt voraussichtlich am 24. Juni über die Mittel ab.

Volle Kassen und neue Kapazitäten

Operativ präsentiert sich der Konzern robust. Im ersten Quartal erwirtschaftete TKMS einen Umsatz von 545 Millionen Euro. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 17 Prozent. Das Management hob daraufhin die Jahreswachstumsprognose leicht an.

Der Gesamtauftragsbestand überschreitet mittlerweile die Marke von 20 Milliarden Euro. Um dieses Volumen abzuarbeiten, baut das Unternehmen seine industrielle Basis aus. Am Standort Wismar fließen in den kommenden Jahren dreistellige Millionenbeträge in neue Produktionslinien. Abhängig von der finalen Auftragslage entstehen dort bis Ende des Jahrzehnts schrittweise neue Arbeitsplätze.

Blick auf Kanada

Während die F127-Planung in Deutschland voranschreitet, läuft in Nordamerika eine weitere richtungsweisende Ausschreibung. In Kanada liefert sich TKMS ein enges Rennen mit dem südkoreanischen Konkurrenten Hanwha Ocean. Ottawa sucht arktistaugliche U-Boote. Das Volumen dieses Programms erreicht umgerechnet bis zu 37 Milliarden Euro.

Die Frist für überarbeitete Angebote endet am 29. April. Im Mai folgen dann die nächsten Quartalszahlen des Konzerns. Marktbeobachter werden die Margen genau prüfen, um zu bewerten, wie profitabel TKMS den Rekordauftragsbestand abarbeitet.

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