TKMS Aktie: Vielversprechende Ergebnisse erzielt!

Thyssenkrupp Marine Systems profitiert von hoher Nachfrage und optimistischen Analysten. Die Aktie legt deutlich zu, während Milliardenaufträge winken.

Die Kernpunkte:
  • Deutsche Bank erhöht Kursziel auf 110 Euro
  • Aktie steigt um knapp fünf Prozent
  • Auftragsbestand übersteigt 20 Milliarden Euro
  • Entscheidung über Milliardenprojekte steht an

Volle Auftragsbücher treffen auf frischen Analysten-Rückenwind. Bei Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) wächst das Vertrauen in ein langfristig profitables Rüstungsgeschäft. Das schlägt sich nun deutlich im Kurs nieder.

Schub durch Analysten

Die Deutsche Bank Research schraubt ihre Erwartungen nach oben. Analyst Sriram Krishnan hebt das Kursziel für den Marinebauer auf 110 Euro an. Er rät weiterhin zum Kauf. Als Grund nennt er die anhaltend hohe Nachfrage nach U-Booten und Überwasserschiffen. Besonders der jüngste Auftrag für die F-128-Fregatte der Bundeswehr stärkt seine Prognose.

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Die Börse reagiert prompt. Am Dienstag kletterte die TKMS-Aktie um knapp fünf Prozent. Sie schloss bei 83,70 Euro und führte damit den MDAX an. Auch andere Experten zeigen sich optimistisch. Citigroup stufte das Papier kürzlich auf „Buy“ hoch. Analyst Charles Armitage sieht in vergangenen Kursrücksetzern eine attraktive Einstiegschance. MWB Research ruft sogar ein Kursziel von 125 Euro aus.

Milliarden-Projekte im Visier

Das Fundament für diesen Optimismus: ein prall gefülltes Orderbuch. Der Auftragsbestand von TKMS übersteigt aktuell die Marke von 20 Milliarden Euro. Um diese Volumina abzuarbeiten, baut der Konzern seine Kapazitäten aus. In Wismar fließen über 200 Millionen Euro in neue Produktionslinien. Der Standort soll zu einer Hybrid-Werft für U-Boote und Fregatten heranwachsen.

Der Blick richtet sich nun auf zwei anstehende Großprojekte. Am heutigen Mittwoch endet die Frist für überarbeitete Angebote im kanadischen U-Boot-Programm. Kanada sucht ein Dutzend arktiktaugliche Schiffe. Die Regierung in Ottawa entscheidet voraussichtlich zwischen Mai und Juni über den Zuschlag.

Parallel dazu wartet ein gigantischer Inlandsauftrag. Am 24. Juni stimmt der Haushaltsausschuss des Bundestages über die Finanzierung der neuen Luftverteidigungsfregatten ab. TKMS ist der einzige verbliebene Bieter für dieses Riesenprojekt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf geschätzte 26 Milliarden Euro.

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