TotalEnergies: 5,4 Milliarden Dollar Nettoeinkommen
TotalEnergies übertrifft mit Gewinnsprung und Rekord-Cashflow die Erwartungen. Dividende steigt, Aktienrückkäufe laufen weiter.

- Bereinigter Nettogewinn steigt auf 5,4 Milliarden Dollar
- Operativer Cashflow erreicht Rekordniveau von 8,6 Milliarden
- Erste Zwischendividende auf 0,90 Euro je Aktie erhöht
- Ausbau im Stromgeschäft durch EPH-Plattform-Kauf
Ein Gewinnsprung von 29 Prozent, ein Cashflow auf Rekordniveau und eine höhere Dividende — TotalEnergies hat das erste Quartal 2026 mit Nachdruck eröffnet. Der Kurs notiert bei 78,29 Euro und damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.
Zahlen klar über Konsens
Der bereinigte Nettogewinn kletterte auf 5,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 5,0 Milliarden gerechnet. Den Ausschlag gaben vor allem das Downstream-Geschäft und der LNG-Bereich.
Das Raffinerie- und Chemiegeschäft verfünffachte seinen Gewinn auf 1,6 Milliarden Dollar. Außergewöhnlich hohe Margen machten das möglich. Das integrierte LNG-Segment steuerte 1,3 Milliarden bei. Der operative Cashflow ohne Veränderungen im Umlaufvermögen stieg um 23 Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar.
Dividende steigt, Rückkäufe laufen weiter
Der Verwaltungsrat hat die erste Zwischendividende für 2026 auf 0,90 Euro je Aktie angehoben. Das entspricht einem Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Ex-Dividenden-Tag ist für den 30. September 2026 geplant.
Das Aktienrückkaufprogramm läuft im zweiten Quartal mit einem Tempo von 1,5 Milliarden Dollar weiter. Das Management hält am Ziel fest, mehr als 40 Prozent des Cashflows an Aktionäre auszuschütten — solange die Energiepreise hoch bleiben.
Produktion wächst, Strategie dreht Richtung Strom
Die Öl- und Gasproduktion lag im ersten Quartal bei 2,553 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. Neue Projekte in Brasilien und Libyen trieben das organische Wachstum um vier Prozent. Konflikte im Nahen Osten kosteten rund 100.000 Barrel täglich — dieser Verlust wurde weitgehend kompensiert.
Parallel dazu treibt TotalEnergies den Ausbau im Strombereich voran. Ende April schloss das Unternehmen den Kauf von 50 Prozent der EPH-Plattform für flexible Stromerzeugung in Westeuropa ab. Dafür gab TotalEnergies rund 95 Millionen neue Aktien aus. Das gemeinsame Unternehmen TTEP wird damit zum zweitgrößten Anbieter flexibler Stromerzeugung in Europa — mit 14 Gigawatt zusätzlicher Kapazität.
Das Segment Integrated Power meldete für das Quartal ein Einkommensplus von acht Prozent auf 545 Millionen Dollar. In Kasachstan hat TotalEnergies eine finale Investitionsentscheidung für ein Windkraftprojekt im Volumen von 1,2 Milliarden Dollar getroffen.
Für den LNG-Markt erwartet das Management enge Verhältnisse bis Ende 2026. Der durchschnittliche Verkaufspreis soll im zweiten Quartal auf rund 10 Dollar pro MMBtu steigen. In Mosambik hat die Bauarbeit am LNG-Projekt wieder begonnen — ein Schritt, der die Abhängigkeit von volatilen Förderregionen verringern soll.
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