Trade Desk Aktie: CFO-Chaos

Die Ad-Tech-Plattform The Trade Desk verzeichnet den zweiten Finanzchefwechsel binnen eines Jahres, was die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Tief drückt. Parallel verlangsamt sich das Umsatzwachstum spürbar.

Die Kernpunkte:
  • Zweiter CFO-Wechsel innerhalb von zwölf Monaten
  • Aktie fällt auf neues 52-Wochen-Tief
  • Umsatzwachstum verlangsamt sich deutlich
  • Strategische Partnerschaft mit Xumo gestartet

Die Trade Desk hat ein Problem: Binnen eines Jahres wechselt der Finanzchef zum zweiten Mal. Die Aktie reagiert prompt und fällt auf ein neues 52-Wochen-Tief – während der breite Markt zulegt. Was steckt hinter der Führungskrise bei der Ad-Tech-Plattform?

Zweiter CFO-Wechsel in zwölf Monaten

Am 24. Januar 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass Tahnil Davis die Position des Interims-Finanzchefs übernimmt. Grund: Alex Kayyal, der erst seit etwa fünf Monaten im Amt war, verlässt das Unternehmen. Ein CFO-Wechsel ist normal – zwei in Folge innerhalb kürzester Zeit hingegen nicht.

Die schnelle Rotation in dieser Schlüsselposition verunsichert Investoren sichtlich. Am Montag, den 2. Februar, rutschte die Aktie auf 29,88 Dollar ab – ein neuer Tiefpunkt im laufenden 52-Wochen-Zeitraum. Zum Vergleich: Vor einem Jahr notierte der Titel noch bei 118,90 Dollar.

Wachstum verlangsamt sich spürbar

Parallel zum Führungswechsel bekräftigte Trade Desk seine Prognose für das vierte Quartal 2025. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von mindestens 840 Millionen Dollar sowie ein bereinigtes EBITDA von rund 375 Millionen Dollar.

Die Zahlen klingen solide, doch der Blick auf die Wachstumsrate ernüchtert:

  • Q4 2025: ~13% Umsatzwachstum (Prognose)
  • Q3 2025: 18% Umsatzwachstum
  • Q2 2025: 19% Umsatzwachstum

Die Verlangsamung ist deutlich erkennbar – ein Signal, das bei einem Wachstumstitel wie Trade Desk nicht unbemerkt bleibt.

Neue Partnerschaft mit Xumo

Positiv zu vermerken ist die jüngste strategische Kooperation mit der Streaming-Plattform Xumo. Am 29. Januar kündigte Xumo die Integration mit OpenPath an, einem Produkt von Trade Desk, das Werbetreibenden direkteren Zugang zu Publisher-Inventar verschafft. Ziel ist eine effizientere Vermittlung von Werbeflächen – ein Baustein, der langfristig Potenzial birgt.

Earnings als Richtungsentscheidung

Am 25. Februar 2026 legt Trade Desk seine Zahlen vor. Anleger erwarten vor allem Klarheit: Wer übernimmt dauerhaft die Rolle des CFO? Und wie plant das Management, das Wachstum wieder zu beschleunigen? Solange diese Fragen offen bleiben, dürfte der Titel unter Druck stehen.

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