TSMC Aktie: 17,5 Prozent Umsatzplus im April

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. steigert April-Umsatz um 17,5 Prozent. KI-Chips und moderne Fertigung treiben das Geschäft des Chipauftragsfertigers an.

Die Kernpunkte:
  • April-Umsatz steigt um 17,5 Prozent
  • KI-Chips als wichtigster Wachstumstreiber
  • Bruttomarge von über 66 Prozent
  • Aktie mit 28 Prozent Kursgewinn seit Jahresstart

Der Hunger nach KI-Chips reißt nicht ab. Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) liefert dafür die passenden Zahlen. Im April stieg der Umsatz des weltgrößten Auftragsfertigers im Jahresvergleich um 17,5 Prozent. Die Erlöse kletterten auf umgerechnet rund 13 Milliarden US-Dollar.

Seit Jahresbeginn erwirtschaftete der Konzern knapp 1,5 Billionen Neue Taiwan-Dollar. Das entspricht einem Plus von fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein minimaler Rückgang zum Vormonat ändert daran wenig. Analysten machen dafür Währungseffekte verantwortlich.

KI-Chips treiben das Geschäft

Der wichtigste Wachstumstreiber bleibt das High-Performance Computing (HPC). Dieser Bereich umfasst Bauteile für KI-Beschleuniger und Server-Prozessoren. Bereits im ersten Quartal machte diese Sparte 61 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Die starke Nachfrage schlägt sich direkt im Gewinn nieder. Im Auftaktquartal sprang der Nettogewinn um 58 Prozent nach oben. Parallel dazu meldete Großkunde AMD kürzlich ein Umsatzwachstum von 38 Prozent. Das lastet die Fabriken von TSMC als exklusivem Fertigungspartner weiter aus.

Hohe Margen durch moderne Technik

Die Dominanz bei modernen Fertigungsverfahren zahlt sich aus. Fortschrittliche Chips machen mittlerweile fast drei Viertel der Wafer-Umsätze aus. Besonders die winzigen Strukturgrößen sind gefragt. Diese Konzentration auf hochpreisige Produkte sichert TSMC eine Bruttomarge von über 66 Prozent.

An der Börse kommt die operative Stärke gut an. Die Aktie schloss am Freitag bei 348,50 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier damit einen Kursgewinn von rund 28 Prozent. Die Papiere notieren nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 357 Euro.

Der mittelfristige Aufwärtstrend bleibt intakt. Der Kurs notiert komfortabel über seinen gleitenden Durchschnitten. Ein RSI-Wert von 64 signalisiert eine starke Dynamik ohne extreme Überhitzung.

Milliarden für den Ausbau

Das Management blickt optimistisch auf das laufende zweite Quartal. Der Vorstand rechnet mit Erlösen von bis zu 40,2 Milliarden US-Dollar. Das wäre ein Anstieg von 32 Prozent im Jahresvergleich.

Um die Nachfrage zu bedienen, investiert TSMC massiv. Die Investitionsausgaben sollen das obere Ende der Zielspanne von 56 Milliarden US-Dollar erreichen. Das Geld fließt primär in den Ausbau der neuesten Chip-Generationen. Die nächsten konkreten Datenpunkte folgen mit den Monatsberichten für Mai und Juni.

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