TSMC Aktie: 52 bis 56 Milliarden für 2-Nanometer-Ausbau

TSMC profitiert von geopolitischer Entspannung und starkem KI-Geschäft. Der Umsatz steigt rasant, Milliarden fließen in den Ausbau der Chip-Produktion.

Die Kernpunkte:
  • Aktie legt nach Friedensabkommen zu
  • Umsatzwachstum von 30 Prozent im Mai
  • Massive Investitionen in 2-Nanometer-Technik
  • KI-Sparte dominiert mit 61 Prozent Umsatzanteil

TSMC profitiert massiv von der Entspannung im Nahen Osten. Ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran löst eine Rallye an den asiatischen Technologiemärkten aus. Die Aktie kletterte im jüngsten Handel um 2,86 Prozent auf 377,00 Euro.

In Taiwan knackte der Leitindex Taiex die Marke von 45.000 Punkten. Investoren atmen auf, da die Sorgen um instabile Lieferketten vorerst schwinden. Zuvor hatten Berichte über strengere Exportkontrollen für KI-Chips nach China den Kurs belastet.

Operative Stärke im KI-Boom

Ungeachtet der politischen Lage wächst TSMC rasant. Der Umsatz im Mai stieg im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf knapp 417 Milliarden Taiwan-Dollar. Besonders das Geschäft mit Hochleistungsrechnern treibt die Bilanz an. Dieser Sektor steuert mittlerweile 61 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Für das Geschäftsjahr 2026 peilt der Vorstand ein Umsatzplus von über 30 Prozent an. Um die Technologieführerschaft zu sichern, plant TSMC massive Investitionen. Das Budget für Sachanlagen liegt zwischen 52 und 56 Milliarden US-Dollar.

Milliarden für die Chip-Zukunft

Das Geld fließt vor allem in den Ausbau der 2-Nanometer-Produktion. Die Kapazitäten für fortschrittliche Verpackungstechnologien wie CoWoS sind bereits vollständig ausgelastet. Damit reagiert der Konzern auf die ungebrochene Nachfrage nach KI-Infrastruktur.

Die Aktie zeigt sich technisch robust und notiert 38,1 Prozent über dem Jahresbeginn. Trotz des rasanten Anstiegs liegt der Kurs noch knapp unter dem Rekordhoch von 389,50 Euro. Analysten sehen in der Dominanz bei High-End-Chips weiterhin das Fundament für langfristiges Wachstum.

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