TSMC Aktie: Beachtenswerte Fortschritte!
Der Halbleiterriese TSMC beginnt mit der Massenfertigung seiner 2-Nanometer-Chips und erhält eine wichtige Exportgenehmigung für sein Werk in Nanjing, was die technologische Führung und operative Stabilität stärkt.

- Start der Volumenproduktion von 2nm-Chips
- Neue US-Exportlizenz für Werk in China
- Großkunden wie Nvidia und Apple reservieren Kapazitäten
- Aktie notiert auf Rekordniveau nach starkem Jahresanstieg
TSMC startet ins Jahr 2026 mit zwei zentralen Nachrichten, die sowohl die technologische Spitze als auch die operative Stabilität absichern. Einerseits geht die nächste Chip-Generation in die Massenfertigung, andererseits ist eine wichtige Genehmigung im heiklen China-Geschäft verlängert. Für den Markt ist das eine Kombination aus Wachstumsfantasie und reduzierten geopolitischen Risiken.
2nm-Start sichert Technologieführung
Der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips hat offiziell mit der Volumenproduktion seiner 2-Nanometer-Technologie (N2) begonnen. Gefertigt wird in den Werken „Wafer Fab 20“ in Hsinchu und „Wafer Fab 22“ in Kaohsiung in Taiwan.
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Kern der neuen Generation sind sogenannte Nanosheet-Transistoren. Sie ermöglichen deutlich höhere Transistordichte und bessere Energieeffizienz – zwei entscheidende Faktoren für rechenintensive Anwendungen wie Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing.
Große Kunden wie Nvidia und Apple sollen sich bereits Kapazitäten für die ersten Produktionswellen gesichert haben. Das signalisiert, dass die Nachfrage nach dem 2nm-Knoten hoch ist und TSMC mit dem frühen Start die Konkurrenz – insbesondere Samsung und Intel – auf Abstand hält.
Wesentliche Punkte im Überblick:
- Offizieller Start der Volumenfertigung der 2nm-N2-Technologie
- Fertigung an zwei taiwanischen Standorten (Hsinchu und Kaohsiung)
- Nanosheet-Transistoren für mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch
- Frühzeitige Kapazitätsreservierungen durch Großkunden wie Nvidia und Apple
Die 2nm-Technologie wird nach aktueller Planung vor allem 2026 und 2027 den Standard für Hochleistungsrechner und Premium-Smartphones setzen. Gelingt der Hochlauf mit stabilen Ausbeuten (Yield-Raten), stärkt das TSMCs Margen- und Gewinnprofil in einem zentralen Wachstumssegment.
US-Lizenz entschärft China-Risiko
Parallel meldet TSMC einen wichtigen Fortschritt auf der regulatorischen Seite. Das US-Handelsministerium hat eine neue einjährige Exportlizenz erteilt, die ab dem 1. Januar 2026 gilt. Sie erlaubt dem Unternehmen, weiter US-Fertigungsausrüstung an das Werk im chinesischen Nanjing zu liefern.
Diese Genehmigung ersetzt den bisherigen „Validated End-User“-Status, der zum 31. Dezember 2025 ausgelaufen ist. Praktisch bedeutet das: TSMC kann dort weiterhin Chips auf reiferen Technologien, vor allem 16nm, produzieren, ohne für jede Lieferung von US-Anlagen eine Einzelgenehmigung einholen zu müssen – ein ähnlicher Status wie bei den südkoreanischen Wettbewerbern Samsung Electronics und SK Hynix.
Das Nanjing-Werk fertigt zwar keine Spitzenchips für KI-Anwendungen, trägt aber rund 2,4 % zum Gesamtumsatz bei und ist wichtig für die Versorgungsketten in Bereichen wie Autoindustrie und Verbraucherelektronik. Die Verlängerung der Lizenz stabilisiert diese Erlösquelle in einem Umfeld, in dem die USA Exportregeln für Technologie nach China weiter verschärfen.
Marktreaktion und Einordnung
An der Börse wird die Kombination aus technologischem Fortschritt und regulatorischer Klarheit positiv aufgenommen. Die Aktie beendete das Jahr 2025 bei 303,89 US-Dollar und liegt damit auf einem Rekordniveau; auf Zwölfmonatssicht steht ein deutlicher Anstieg von rund 55 % zu Buche. Der aktuelle Kurs bewegt sich damit klar über den vielbeachteten gleitenden Durchschnitten der vergangenen Monate, was den bestehenden Aufwärtstrend unterstreicht.
Strategisch festigt TSMC mit dem 2nm-Hochlauf seine Position an der Spitze der Halbleiterindustrie. Die Fähigkeit, komplexe Technologie-Roadmaps trotz intensiven Wettbewerbs umzusetzen, ist ein zentrales Argument für die Rolle als Schlüsselzulieferer der großen Chipdesigner. Gleichzeitig sorgt die neue US-Lizenz dafür, dass das China-Geschäft auf der bestehenden Basis weiterlaufen kann, ohne in den Strudel der strengsten Exportbeschränkungen zu geraten.
Ausblick: Quartalszahlen im Fokus
Der Blick richtet sich nun auf den Quartalsbericht zum vierten Quartal 2025, der für Mitte Januar erwartet wird. Im Zentrum dürften dabei stehen:
- Erste Hinweise auf Ausbeute und Kostenstruktur der neuen 2nm-Linie
- Die Nachfrageentwicklung bei bestehenden 3nm- und 5nm-KI-Beschleunigern
- Aktualisierte Pläne für Kapazitätsausbau in Arizona und Japan
Operativ geht TSMC mit einem klar positiven Momentum in das neue Börsenjahr. Wie stark sich der 2nm-Start und die stabile Situation in Nanjing konkret in Prognosen für Umsatz und Investitionen niederschlagen, wird der anstehende Ausblick des Managements zeigen.
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