TSMC Aktie: Beteiligung an Vanguard auf 19 Prozent
Der Chip-Riese reduziert seine Vanguard-Beteiligung auf 19 Prozent und lenkt Milliarden in den KI-Kapazitätsausbau.

- 152 Millionen Aktien an Investoren verkauft
- Beteiligung von 27,1 auf 19 Prozent gesenkt
- Milliardenschwere Investitionen in KI-Fabriken
- Aktie trotz Rücksetzer mit Jahresplus von 28%
TSMC trennt sich von einem großen Aktienpaket seiner Tochter Vanguard International Semiconductor. Der Chip-Gigant verkaufte 152 Millionen Anteile per Block-Trade an institutionelle Investoren. Damit schrumpft die Beteiligung von 27,1 auf rund 19 Prozent.
Das Management begründet den Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung. TSMC will Kapital und Ressourcen stärker im eigenen Kerngeschäft bündeln. Die operative Zusammenarbeit bei Spezialtechnologien wie GaN-Chips bleibt von dem Teilverkauf unberührt.
Bereits seit Juni 2024 besetzt TSMC keinen Sitz mehr im Aufsichtsrat von Vanguard. Weitere Verkäufe plant der Konzern vorerst nicht.
Der Fokus liegt stattdessen auf dem massiven Ausbau der eigenen Kapazitäten für Künstliche Intelligenz. Für das laufende Jahr plant TSMC Investitionen von rund 31,3 Milliarden Dollar. Ein Großteil davon fließt in neue Fabriken und modernste Fertigungsverfahren.
Allein die Tochtergesellschaft in Arizona erhält eine Kapitalspritze von 20 Milliarden Dollar. Der Markt für Halbleiter könnte bis 2030 auf 1,5 Billionen Dollar anwachsen.
Anwendungen für KI und Hochleistungsrechnen treiben diese Entwicklung maßgeblich voran. TSMC forciert parallel dazu den Ausbau seiner 2-Nanometer-Produktion.
An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 350,50 Euro. Trotz des heutigen Rücksetzers um zwei Prozent bleibt die Bilanz beeindruckend. Seit Jahresbeginn legte der Kurs um mehr als 28 Prozent zu.
Das Ziel ist klar definiert. Zwischen 2026 und 2028 soll die Kapazität für modernste Chip-Knoten jährlich um 70 Prozent steigen. Anleger blicken nun auf die Fortschritte beim Fabrikbau in den USA.
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