TSMC Aktie: Erfolgreich aufgestellt!
Der Halbleiterriese TSMC erwartet starkes Umsatzwachstum bis 2029 und steigert seine Investitionen massiv, um die KI-Nachfrage zu bedienen. Ein neues Handelsabkommen verbessert die Rahmenbedingungen.

- Hohes Umsatzwachstum bis 2029 erwartet
- Investitionen von bis zu 56 Milliarden Dollar für 2026
- Neues US-Taiwan-Abkommen senkt Halbleiterzölle
- Umsatz stieg im Januar um 37 Prozent
Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) beflügelt die Märkte mit ehrgeizigen Wachstumsprognosen und einem neuen Handelsabkommen. Der weltgrößte Chipauftragsfertiger könnte bis 2029 eine deutlich höhere Marktkapitalisierung erreichen – getragen von einem erwarteten hohen Umsatzwachstum in den kommenden drei Jahren. Trotz dieser positiven Aussichten gab die Aktie am Donnerstag leicht nach. Anleger nutzten die jüngsten Kursgewinne für Gewinnmitnahmen.
Expansion für die KI-Nachfrage
Die Optimismus basiert auf der beschleunigten Nachfrage nach KI-Chips. TSMC rechnet mit einem substanziellen Umsatzanstieg bis 2029, sofern die aktuellen Margen stabil bleiben. Um die massive Nachfrage zu bedienen, investiert der Konzern massiv in den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten.
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Für 2026 plant TSMC Investitionen zwischen 52 und 56 Milliarden Dollar. Das bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber 2025 und signalisiert Zuversicht in anhaltend hohe Auftragseingänge für die fortschrittlichen 3nm- und 2nm-Technologien. Schlüsselkunden aus dem KI-Bereich treiben diese Entwicklung.
Handelspolitik verbessert Rahmenbedingungen
Parallel zu den Wachstumsplänen profitiert TSMC von einem verbesserten geopolitischen Umfeld. Ein neues Handelsabkommen zwischen den USA und Taiwan senkt die Zölle auf Halbleiterimporte von 20 auf 15 Prozent. Die Maßnahme dürfte die Margen verbessern und den Warenfluss zwischen den Produktionsstätten in Taiwan und der expandierenden Fertigung in Arizona erleichtern.
Die operative Stärke zeigt sich bereits in den Januarzahlen. Der Umsatz kletterte um rund 37 Prozent im Jahresvergleich auf etwa 12,7 Milliarden Dollar. Damit übertraf TSMC die eigene Wachstumsbasis deutlich und bestätigt: Der „KI-Superzyklus“ ist keine Theorie mehr.
Konsolidierung nach starkem Jahresstart
Am Donnerstag bewegte sich die Aktie zwischen 357 und 363 Dollar. Analysten werten die Schwäche als klassische „Sell the News“-Reaktion nach den starken Kursgewinnen seit Jahresbeginn. Mit einem Plus von rund 19 Prozent seit Januar gehört TSMC zu den Top-Performern unter den Halbleiterwerten.
Die aktuelle Bewertung liegt bei etwa 1,9 Billionen Dollar. Der KI-Chip-Markt soll bis 2033 mit über 30 Prozent jährlich wachsen. TSMCs führende Position bei fortschrittlichen Fertigungstechnologien macht den Konzern zum zentralen Profiteur dieses säkularen Trends. Die nächste Dividendenzahlung wird für den 17. März erwartet.
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