TSMC Aktie: Erfreuliche Strategie-Umsetzung
Der Halbleiterriese TSMC plant die Produktion modernster 3-Nanometer-Chips in Japan ab 2028, eine strategische Aufwertung seiner Kapazitäten vor dem Hintergrund der starken KI-Nachfrage.

- Strategische Aufwertung des zweiten Japan-Werks
- Produktionsstart für 3-Nanometer-Chips ab 2028
- Monatliche Kapazität von 15.000 Wafern geplant
- Aktie reagiert positiv auf Expansionspläne
Der weltgrößte Auftragschiphersteller rüstet sich für die nächste Wachstumsstufe. Aus einer aktuellen Einreichung bei der taiwanischen Regierung geht hervor, dass TSMC ab 2028 in seinem zweiten japanischen Werk hochmoderne 3-Nanometer-Chips in Serie fertigen will — ein deutlicher Schritt weg von den bisher dort geplanten reiferen Technologien.
Kumamoto wird zum 3-Nanometer-Standort
Die revidierten Pläne sehen eine monatliche Kapazität von 15.000 Zwölf-Zoll-Wafern vor. Geräteinstallation und Hochlauf der Massenproduktion sollen beide im Jahr 2028 beginnen. Das zweite Werk soll ähnlich wie das erste in der japanischen Präfektur Kumamoto entstehen — jenem Standort, den TSMC 2021 gemeinsam mit Sony Semiconductor Solutions, DENSO und Toyota als Minderheitsinvestoren aufgebaut hatte. Das erste Werk dort nahm Ende 2024 den Volumenbetrieb auf.
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Ursprünglich richtete sich die Japan-Strategie auf weniger anspruchsvolle Prozesstechnologien aus: Noch 2024 kommunizierte TSMC, dass die kombinierten Investitionen in beide japanischen Werke gemeinsam 20 Milliarden Dollar übersteigen und zusammen eine Monatskapazität von 100.000 Wafern mit Technologien zwischen 40 und sieben Nanometern ermöglichen sollten. Die Aufwertung des zweiten Werks auf 3-Nanometer-Technologie markiert also eine echte strategische Kurskorrektur.
Starker Rückenwind durch KI-Nachfrage
Der Schritt kommt nicht von ungefähr. Die anhaltend hohe Nachfrage aus der KI-Industrie treibt TSMC dazu, seine Kapazitäten an mehreren Standorten weltweit auszubauen — sowohl in den USA als auch in Japan. Mit 3-Nanometer-Chips bedient das Unternehmen genau jene High-End-Segmente, die für KI-Anwendungen besonders gefragt sind.
Am Markt kam die Nachricht gut an. Die Taiwan-Semiconductor-Aktie legte an der Heimatbörse in Taipei um rund fünf Prozent auf 1.850 Taiwanesische Dollar zu — Teil einer breiteren Erholungsbewegung asiatischer Halbleiterwerte nach einem schwachen März. Wie viel konkret in das zweite japanische Werk fließen wird, hat TSMC bislang nicht offiziell bestätigt; japanische Medien hatten zuletzt Investitionen von etwa 17 Milliarden Dollar ins Gespräch gebracht.
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