TSMC Aktie: Hoffnungsträger für Investoren

Der Halbleiterriese TSMC weicht von seiner langjährigen Strategie ab und treibt die 3-Nanometer-Produktion auf drei Kontinenten voran, gestützt durch Rekordgewinne und eine ausgelastete Kapazität.

Die Kernpunkte:
  • Historischer Strategiewechsel bei der Kapazitätsplanung
  • Massiver Ausbau der 3-Nanometer-Fertigung weltweit
  • Viertes Rekordquartal mit sprunghaften Gewinnen
  • Produktion für 2026 vollständig ausgelastet

Bei TSMC galt bisher eine eiserne Regel: Ist die Zielkapazität einer Chip-Generation erreicht, wird nicht mehr nachgelegt. Der beispiellose Hunger nach KI-Chips zwingt den weltgrößten Auftragsfertiger nun zu einem historischen Kurswechsel.

Globale 3-Nanometer-Offensive

CEO C.C. Wei verkündete auf der Quartalskonferenz einen seltenen Schritt. Das Unternehmen baut seine 3-Nanometer-Produktion nachträglich auf drei Kontinenten aus. In Taiwan entsteht eine neue Fabrik für die erste Jahreshälfte 2027.

Parallel dazu rüstet TSMC den zweiten Standort im US-Bundesstaat Arizona auf die 3-Nanometer-Technologie um. Auch hier ist der Start für Ende 2027 angesetzt. Ein Jahr später soll das japanische Werk in Kumamoto folgen. Um die Kapazitäten zu maximieren, wandelt der Konzern sogar bestehende 5-Nanometer-Anlagen um.

Investitionen am Anschlag

Die Basis für diese Expansion liefert ein massiver Gewinnsprung. Im ersten Quartal erwirtschaftete TSMC einen Umsatz von knapp 36 Milliarden US-Dollar. Die operative Marge kletterte auf 58,1 Prozent. Unter dem Strich steht das vierte Rekordquartal in Folge.

Das Geld fließt direkt in den Ausbau. Finanzchef Wendell Huang sieht die Investitionsausgaben für 2026 am oberen Ende der Spanne von 52 bis 56 Milliarden Dollar. Allein in diesem Jahr investiert TSMC damit mehr als die Hälfte der gesamten Ausgaben der vergangenen drei Jahre.

Ausverkauft bis auf Weiteres

Moderne Chips von sieben Nanometern und darunter machen mittlerweile 74 Prozent des gesamten Wafer-Umsatzes aus. Analyst William Li von Counterpoint Research spricht von einer völlig ausgelasteten Produktion. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Dieser ausverkaufte Zustand dürfte die Halbleiterbranche das gesamte Jahr 2026 über prägen.

Das Management zieht daraus die Konsequenz und schraubt die Erwartungen nach oben. Für das Gesamtjahr hebt TSMC die Prognose für das Umsatzwachstum auf über 30 Prozent an. Im zweiten Quartal peilt der Konzern Erlöse von bis zu 40,2 Milliarden Dollar an. Aktionäre stimmen am 4. Juni auf der Hauptversammlung über die angepasste Gewinnverteilung ab.

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