TSMC Aktie: JASM-Kumamoto dreht mit 30 Millionen in Gewinn
TSMC erwartet nun 1,5 Billionen Dollar Marktvolumen bis 2030. KI-Nachfrage und Rekordinvestitionen treiben das Wachstum.

- Marktprognose auf 1,5 Billionen erhöht
- KI-Anteil soll 55 Prozent erreichen
- Japan-Werk erzielt ersten Gewinn
- Quartalsdividende von 0,21 Dollar beschlossen
Der taiwanische Chip-Gigant TSMC erwartet einen wesentlich größeren Halbleitermarkt als bislang angenommen. Statt einer Billion Dollar soll die Branche bis 2030 nun die Marke von 1,5 Billionen Dollar überschreiten. Grund ist die rasant steigende Nachfrage nach KI-Chips und Hochleistungsrechnern.
KI und HPC als Wachstumstreiber
KI-Anwendungen und High-Performance-Computing werden bis Ende des Jahrzehnts voraussichtlich 55 Prozent des gesamten Halbleitermarktes ausmachen. Der Bedarf an KI-Beschleuniger-Wafern soll sich zwischen 2022 und 2026 verelffachen. TSMC reagiert mit massiven Investitionen: Allein für 2026 plant der Konzern den Bau von neun Fabrik- und Verpackungsanlagen.
Die Kapazitäten für die 2-Nanometer- und die nächste A16-Generation sollen zwischen 2026 und 2028 um jährlich 70 Prozent wachsen. Noch stärker fällt die Prognose für die CoWoS-Advanced-Packaging-Technologie aus: Hier erwartet TSMC ein jährliches Plus von 80 Prozent zwischen 2022 und 2027.
Japan-Meilenstein
Das erste Werk im japanischen Kumamoto hat einen wichtigen Schritt geschafft. Die Fabrik des Gemeinschaftsunternehmens JASM erzielte im ersten Quartal 2026 erstmals einen Gewinn. Der Nettogewinn lag umgerechnet bei rund 30 Millionen US-Dollar – eine klare Wende zum Vorquartal, als noch ein Verlust von knapp 44 Millionen Dollar zu Buche stand.
Bereits das zweite Werk in Kumamoto ist in Planung. Die technischen Spezifikationen wurden auf 3-Nanometer-Chips hochgestuft. Damit will TSMC vor allem die Auto- und Industriekunden bedienen.
Solide Finanzen
Die Quartalszahlen untermauern die Stärke des Konzerns. Der Umsatz erreichte umgerechnet rund 34 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn lag bei etwa 17,3 Milliarden Dollar. Die Bruttomarge betrug solide 66,2 Prozent.
Der Vorstand hat eine Quartalsdividende von umgerechnet rund 0,21 US-Dollar je Aktie beschlossen. Die Auszahlung ist für Oktober 2026 vorgesehen. Für neue Kapazitäten genehmigte der Aufsichtsrat zudem ein Budget von rund 31,3 Milliarden Dollar.
Markt und Ausblick
Die Aktie notiert aktuell bei 350 Euro und damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 358 Euro. Auf Jahressicht beträgt das Plus über 100 Prozent. Analysten bleiben zuversichtlich: Die Bank of America bekräftigt ihre Kaufempfehlung und hält die geopolitischen Risiken für übertrieben. Die Kursziele liegen zwischen 404 und 490 US-Dollar.
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