TSMC Aktie: Neuester Erfolgshöhenflug!
Der Halbleiterhersteller TSMC erreicht ein Allzeithoch, nachdem die Massenproduktion von 2-Nanometer-Chips begonnen hat und eine US-Exportlizenz Unsicherheiten beseitigt. Analysten sehen weiteres Wachstum durch KI-Nachfrage.

- Start der 2-Nanometer-Massenproduktion mit hoher Ausbeute
- US-Exportlizenz sichert Betrieb des China-Werks in Nanjing
- Starkes Erdbeben ohne Auswirkungen auf die Produktion
- Umsatzwachstum 2026 durch KI-Nachfrage erwartet
Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) hat zum Jahresstart 2026 ein neues Allzeithoch erreicht. Der Halbleiter-Riese profitiert von der offiziellen Aufnahme der 2-Nanometer-Massenproduktion und einer regulatorischen Entscheidung in den USA, die für Entspannung sorgt. Die Aktie schloss am Freitag bei 319,93 US-Dollar an der NYSE – was bedeutet das für die weitere Entwicklung?
2-Nanometer-Produktion angelaufen
TSMC hat die Massenproduktion von 2-Nanometer-Chips offiziell gestartet. Die Fertigung läuft in den Werken Fab 22 in Kaohsiung und Fab 20 in Hsinchu. Besonders relevant: Die Anfangsausbeute liegt über den Erwartungen, was in dieser frühen Phase der Produktion entscheidend für die Profitabilität ist.
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Mit diesem Schritt zieht TSMC an Konkurrenten wie Samsung und Intel vorbei. Die 2nm-Technologie ist derzeit die fortschrittlichste verfügbare Fertigungstechnik für Logik-Chips und wird vor allem für KI-Beschleuniger von Kunden wie Nvidia und Apple benötigt.
Analysten rechnen damit, dass TSMC seine Preismacht nutzen wird: Für 2026 werden Preiserhöhungen von 3 bis 10 Prozent über verschiedene Fertigungsknoten hinweg erwartet. Diese Strategie soll die Bruttomarge stabil über 60 Prozent halten.
USA erteilen Exportlizenz für China-Werk
Eine wichtige Unsicherheit ist vom Tisch: Das US-Handelsministerium hat TSMC eine einjährige Exportlizenz für das Werk in Nanjing erteilt. Diese Lizenz ersetzt den ausgelaufenen “Validated End User”-Status und ermöglicht den Import von US-Fertigungsausrüstung ohne einzelne Genehmigungen für jede Transaktion.
Das Nanjing-Werk konzentriert sich auf ältere 16nm- und 28nm-Technologien. Die Lizenz stabilisiert die Lieferkette und sichert Umsätze aus dem chinesischen Markt, trotz anhaltender geopolitischer Spannungen.
Erdbeben ohne Folgen
Das schwere Erdbeben der Stärke 7,0 vor der Nordostküste Taiwans hat keine Auswirkungen auf die Produktion gehabt. Nach vorübergehenden Evakuierungen in Teilen des Hsinchu Science Parks bestätigten Inspektionen: keine strukturellen Schäden, keine Beeinträchtigung der Fertigungsanlagen. Die Produktion läuft ohne Verzögerung weiter.
Ausblick: KI-Nachfrage treibt weiter
Die Aktie steht aktuell rund 50 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. In Taipeh erreichte der Titel ein historisches Hoch von 1.585 taiwanischen Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt über 1,6 Billionen US-Dollar.
Für 2026 prognostizieren Analysten ein Umsatzwachstum von rund 21 Prozent, getrieben durch die anhaltend starke Nachfrage nach KI-Hardware. Nvidias kommende Rubin-Architektur wird 2026 auf TSMCs 3nm-Prozess gefertigt. Am 15. Januar folgt die Investorenkonferenz, bei der das Management konkrete Angaben zur Skalierung der 2nm-Kapazitäten machen dürfte.
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