TSMC Aktie: Starkes Vierteljahr
Der Halbleiterriese TSMC erreicht einen Rekordkurs und plant für 2026 Kapitalausgaben von bis zu 56 Milliarden Dollar, angetrieben durch die anhaltende Nachfrage nach KI-Technologien.

- Aktie erreicht neues Allzeithoch in Taipeh
- Kapitalausgaben steigen auf bis zu 56 Milliarden Dollar
- Starkes Umsatzwachstum für 2026 prognostiziert
- Ausbau der US-Produktion zu einem Mega-Hub
Während die US-Börsen am Montag feiertagsbedingt geschlossen blieben, setzte Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) am Heimatmarkt in Taipeh ein unmissverständliches Signal. Die Aktie kletterte auf ein neues Allzeithoch, getrieben von einer massiven Anhebung der Investitionspläne. Das Unternehmen trotzt damit nicht nur der üblichen Saisonalität, sondern untermauert mit konkreten Zahlen die Stärke des anhaltenden KI-Superzyklus.
Historische Bewertung trotz „Off-Season“
Am Montag erreichte das Papier in Taiwan einen Intraday-Rekordwert von 1.780 TWD, wodurch die Marktkapitalisierung erstmals die Marke von 46 Billionen TWD durchbrach. Besonders bemerkenswert ist die Umsatzprognose: Entgegen der branchenüblichen Abschwächung im ersten Quartal rechnet der Chiphersteller mit einem Umsatzanstieg von vier Prozent gegenüber dem Vorquartal in US-Dollar. Diese Entwicklung widerspricht der normalen Zyklik im Halbleitersektor und verdeutlicht die Sonderkonjunktur durch Künstliche Intelligenz.
Kapitalausgaben massiv erhöht
Haupttreiber der Kursrallye ist die neu veröffentlichte Investitions-Roadmap. Das Management plant für das Jahr 2026 Kapitalausgaben (Capex) in einer Spanne von 52 bis 56 Milliarden Dollar. Dies stellt einen signifikanten Sprung gegenüber den rund 41 Milliarden Dollar dar, die im Jahr 2025 investiert wurden.
Diese finanzielle Verpflichtung signalisiert drei zentrale Punkte:
* Langfristige Sichtbarkeit: Das Management sieht eine stabile Nachfrage über mehrere Jahre hinweg.
* Fokus auf High-End: Der Großteil der Ausgaben fließt in fortschrittliche Prozesstechnologien für High-Performance-Computing (HPC) und KI-Chips.
* Beseitigung von Engpässen: Die Kapazitäten werden massiv hochgefahren, um die limitierten Liefermengen für Großkunden wie Nvidia und Apple zu erhöhen.
Expansion und Wachstumsprognose
Parallel zur Kursentwicklung konkretisieren sich die Pläne für den US-Standort in Arizona. Berichten zufolge wird das dortige Areal durch zusätzlichen Landkauf zu einem „Mega-Halbleiter-Hub“ ausgebaut, auch um dem Kundenwunsch nach geografischer Diversifizierung nachzukommen. Diese Maßnahmen sind die direkte Antwort auf volle Auftragsbücher für die kommenden drei Jahre. Entsprechend optimistisch fällt die Prognose aus: TSMC erwartet für 2026 nun ein Umsatzwachstum von knapp 30 Prozent.
Für Inhaber der US-notierten ADRs deutet die Entwicklung in Asien auf einen starken Handelsstart am Dienstag hin. Da die Arbitrage-Beziehung zwischen den Handelsplätzen in der Regel für eine enge Kursbindung sorgt, dürften die US-Notierungen die Gewinne aus Taipeh unmittelbar nachvollziehen. Der Markt steht somit vor einer sofortigen Neubewertung, sobald der Handel an der Wall Street wieder aufgenommen wird.
TSMC-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TSMC-Analyse vom 19. Januar liefert die Antwort:
Die neusten TSMC-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TSMC-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TSMC: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




