TUI Aktie: 83 Prozent Kerosin für Sommer 2026 gesichert

TUI überrascht mit operativem Gewinn im zweiten Quartal, während der Aktienkurs fällt. Analysten sehen trotzdem Aufwärtspotenzial.

Die Kernpunkte:
  • Operativer Gewinn überrascht positiv
  • Aktie fällt trotz guter Zahlen
  • Analysten uneins über Kursentwicklung
  • Treibstoffkosten weitgehend abgesichert

Gute Zahlen, schwacher Kurs. Bei TUI klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Der Touristikkonzern liefert trotz geopolitischer Krisen überraschend starke Quartalsdaten. Anleger strafen das Papier dennoch ab.

Auf Wochensicht verlor die TUI-Aktie fast zwölf Prozent an Wert. Aktuell pendelt der Kurs um die Marke von 6,46 Euro. Das drückt den RSI-Indikator auf einen Wert von 22. Die Aktie gilt damit technisch als stark überverkauft.

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Überraschung im zweiten Quartal

Das operative Geschäft läuft besser als erwartet. TUI rechnet für das zweite Quartal mit einem bereinigten operativen Gewinn. Dieser soll zwischen 5 und 25 Millionen Euro liegen. Im Vorjahr verbuchte der Konzern hier noch einen deutlichen saisonalen Verlust.

Dieser Profit glückte trotz erheblicher Gegenwinde. Der Nahostkonflikt kostete TUI im März rund 40 Millionen Euro. Der Konzern musste tausende Gäste aus dem Persischen Golf zurückholen.

Analysten sehen Potenzial

Experten bewerten die Lage unterschiedlich. Barclays senkte das Kursziel von 10,50 auf 9,00 Euro. Die britische Bank verweist auf Belastungen im zweiten Halbjahr. JPMorgan bleibt deutlich optimistischer. Die US-Bank hält an ihrem Ziel von 13,50 Euro fest. Beide Institute raten weiterhin zum Kauf der Aktie.

Hohe Absicherung gegen Preis-Schocks

Ein wichtiger Puffer sind die Treibstoffkosten. TUI hat bereits 83 Prozent des Kerosinbedarfs für den kommenden Sommer preislich fixiert. Auch das Kreuzfahrtsegment ist für das laufende Jahr weitreichend abgesichert. Kurzfristige Ölpreissprünge treffen das Unternehmen daher kaum.

Am 13. Mai legt TUI den vollständigen Halbjahresbericht vor. Dann zeigt der Konzern im Detail, wie gut Umbuchungen ins westliche Mittelmeer die Ausfälle im Nahen Osten ausgleichen. Das Gewinnziel für das Gesamtjahr bleibt bestehen. Das Management peilt weiterhin bis zu 1,4 Milliarden Euro an.

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