TUI Aktie: Barclays sieht 33% Potenzial

Die TUI-Aktie steht zwischen dem bullischen Kursziel von Barclays und der neutralen Haltung von Bernstein Research. Konzernchef Ebel reagiert mit einem verschärften Sparkurs auf die stagnierende Bewertung.

Die Kernpunkte:
  • Barclays sieht Aufwärtspotenzial von 33 Prozent
  • Bernstein Research bleibt bei neutraler Bewertung
  • CEO Ebel treibt Kostensenkungen bei der Airline voran
  • Hauptversammlung im Februar als nächster Schlüsseltermin

Die TUI-Aktie bewegt sich derzeit in einem Spannungsfeld aus optimistischen Kurszielen und vorsichtiger Marktstimmung. Während die britische Investmentbank Barclays dem Touristikkonzern eine kräftige Rally zutraut, mahnen andere Experten zur Zurückhaltung. CEO Sebastian Ebel reagiert auf die stagnierende Bewertung mit einem verschärften Sparkurs, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

  • Bullishes Signal: Barclays hebt Kursziel auf 12,00 Euro an.
  • Gegenwind: Bernstein Research bleibt bei “Neutral” und sieht Risiken.
  • Strategie: CEO Ebel fokussiert sich auf Kostensenkungen im Airline-Segment.
  • Kursentwicklung: Aktie notiert aktuell bei 9,06 Euro und verteidigt die 9-Euro-Marke.

Analysten uneinig über weitere Richtung

Der heutige Handelstag verdeutlicht die Zerrissenheit der Marktteilnehmer. Besonders die aktualisierte Studie von Barclays sorgt für Diskussionen: Die Analysten bestätigten ihr “Overweight”-Rating und erhöhten das Kursziel auf 12,00 Euro. Damit sieht die Bank ein Aufwärtspotenzial von rund 33 Prozent vom aktuellen Niveau. Begründet wird dieser Optimismus mit einer robusten Buchungslage für den kommenden Sommer und positiven Effekten durch die laufende Flottenmodernisierung.

Dem gegenüber steht die Skepsis von Bernstein Research. Die Experten verweisen auf makroökonomische Unsicherheiten und ein kompetitives Umfeld, weshalb sie ihre Einstufung auf “Neutral” belassen. Diese Uneinigkeit spiegelt sich im Kursverlauf wider: Zwar liegt die Aktie mit einem Plus von 18,59 Prozent auf Jahressicht gut im Rennen, der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 9,45 Euro beträgt jedoch noch immer über vier Prozent.

Konzernchef verschärft den Sparkurs

Um die Profitabilität unabhängig von externen Faktoren zu steigern, kündigte CEO Sebastian Ebel eine Intensivierung des Kostensenkungsprogramms an. Der Manager zeigt sich mit dem aktuellen Börsenwert unzufrieden und identifiziert vor allem das Airline-Segment als Hebel für Effizienzsteigerungen. Parallel dazu investiert der Konzern in 20 neue Boeing-Maschinen. Diese Verjüngung der Flotte soll langfristig die Treibstoffkosten senken und die Margen verbessern.

Ein stabilisierender Faktor für Anleger ist die wiederaufgenommene Dividendenpolitik. Die Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie signalisiert eine Rückkehr zur Normalität nach den Pandemie-Jahren, auch wenn die Dividendenrendite im Branchenvergleich noch moderat ausfällt.

Blick auf die Hauptversammlung

Die kurzfristige Entwicklung dürfte maßgeblich von der Hauptversammlung am 10. Februar 2026 abhängen. Anleger erwarten an diesem Termin konkrete Daten zum Buchungsstart für die Sommersaison 2026. Sollten diese Zahlen die optimistische These von Barclays stützen und der Kurs die Marke von 9,15 Euro nachhaltig überwinden, rückt das 52-Wochen-Hoch in greifbare Nähe. Enttäuschende Aussagen könnten hingegen die Bären bestätigen und den Kurs erneut in Richtung der 50-Tage-Linie bei 8,56 Euro drücken.

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