TUI Aktie: BlackRock steigt ein
Der Reisekonzern TUI erhält ein positives Rating-Update von Moody's und zieht mit einer größeren Beteiligung des Vermögensverwalters BlackRock institutionelle Investoren an.

- Moody's stuft Bonitätsausblick auf Positiv hoch
- BlackRock erhöht Aktienanteil auf über fünf Prozent
- Starkes operatives Ergebnis im ersten Quartal
- Vorstandsmitglieder kaufen eigene Aktien nach
Die Ratingagentur Moody’s hebt den Ausblick für TUI von „Stabil“ auf „Positiv“ – fast zeitgleich stockt der weltgrößte Vermögensverwalger seine Position auf. Zwei Signale, die aufhorchen lassen.
Moody’s zeigt sich überzeugt
Am Mittwoch gab Moody’s bekannt, den Ausblick für den Reisekonzern anzuheben. Die Bonitätswächter reagieren damit auf die operative Erholung des Unternehmens. TUI hatte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 ein bereinigtes EBIT von 77,1 Millionen Euro gemeldet – ein deutlicher Sprung gegenüber den 50,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Besonders die Kreuzfahrtsparte glänzte mit einem Ergebnisplus von über 70 Prozent.
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Die verbesserte Einschätzung durch Moody’s folgt auf eine Serie positiver Meldungen. Erst Mitte Februar zahlte TUI erstmals seit Jahren wieder eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie aus.
BlackRock überschreitet Meldeschwelle
Nahezu parallel zum Rating-Update wurde eine Stimmrechtsmitteilung vom 17. Februar bekannt: BlackRock hält nun 5,01 Prozent der TUI-Anteile. Zuvor lag die Position bei 4,08 Prozent. Der Vermögensverwalter baute seine direkte Beteiligung auf 4,46 Prozent aus, der Rest entfällt auf Finanzinstrumente.
Der Einstieg institutioneller Investoren reiht sich ein in eine bemerkenswerte Serie von Insider-Käufen. CEO Sebastian Ebel investierte Mitte Februar rund 42.350 Euro bei einem Kurs von 8,47 Euro. Auch weitere Vorstandsmitglieder griffen zu.
Analysten bleiben optimistisch
Barclays bestätigte in dieser Woche das Rating „Overweight“ und verwies auf die starken Buchungszahlen im Bereich Holiday Experiences. Die operative Stärke scheint sich also fortzusetzen – trotzdem gibt der Aktienkurs nach. Am Donnerstagmorgen notierte das Papier bei rund 8,31 Euro und damit leicht unter dem Niveau der Vorstandskäufe. Ob die institutionellen Signale ausreichen, um die Aktie aus ihrer jüngsten Schwächephase zu holen, dürften die kommenden Wochen zeigen.
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