TUI Aktie: Organisatorische Neuerungen

Die Investmentbank Barclays bestätigt ihre positive Bewertung für TUI mit einem Kursziel von 11,75 Euro, was ein Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent bietet. Die Analysten sehen Stärken in Hotels und Kreuzfahrten.

Die Kernpunkte:
  • Barclays bestätigt Overweight-Einstufung für TUI
  • Kursziel von 11,75 Euro impliziert 26 Prozent Potenzial
  • Hotels und Kreuzfahrten erwirtschaften solide Erträge
  • Dividende von 0,10 Euro wird im Februar ausgeschüttet

Die TUI-Aktie steht zum Wochenstart unter Druck und nähert sich mit einem Kurs von 9,25 Euro einer kritischen charttechnischen Unterstützung. Während einige Marktteilnehmer Gewinne mitnehmen, stellt sich die britische Investmentbank Barclays gegen den Trend. Warum die Analysten trotz der aktuellen Kursschwäche an ihrem optimistischen Szenario festhalten und was Anleger jetzt bezüglich der Dividende wissen müssen.

Rückendeckung aus London

Ungeachtet der jüngsten Kursverluste bestätigte Barclays am vergangenen Freitag ihre Einstufung mit “Overweight”. Das Kursziel belassen die Experten unverändert bei 11,75 Euro. Gemessen am aktuellen Kursniveau impliziert dies ein theoretisches Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent.

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Die Zuversicht der Analysten stützt sich auf fundamentale Daten:
* Die Sparten Hotels & Resorts sowie Kreuzfahrten erwirtschaften weiterhin solide Erträge.
* Im klassischen Reiseveranstalter-Geschäft fokussiert sich das Management erfolgreich auf Margenverbesserungen.

Wichtiges Detail zur Dividende

Ein technisches Missverständnis sorgt derzeit teilweise für Verunsicherung: Der aktuelle Kursrückgang ist nicht auf einen Dividendenabschlag zurückzuführen. Wer die Aktie jetzt verkauft, erhält trotzdem die Dividende, sofern er sie zum Stichtag im Februar hält.

Der Fahrplan für die Ausschüttung von geplanten 0,10 Euro je Aktie ist fest terminiert:
* Hauptversammlung: 10. Februar 2026
* Ex-Dividenden-Tag: 11. Februar 2026
* Zahltag: 13. Februar 2026

Der optische Kursabschlag durch die Ausschüttung erfolgt also erst in einem Monat. Die jetzigen Bewegungen sind rein marktgetrieben.

Operative Maßnahmen und Marktumfeld

Auch operativ treibt der Touristikkonzern die Qualitätssicherung voran. Das Kreuzfahrtschiff “Mein Schiff 5” wurde am 8. Januar in Dubai für einen zehntägigen Werftaufenthalt außer Dienst gestellt. Neben Wartungsarbeiten werden Technik und Suiten modernisiert, um die Premium-Positionierung zu sichern. Die Rückkehr in den Dienst ist für den 20. Januar geplant.

Gleichzeitig sorgt eine Übernahme in den USA für Bewegung im Sektor: Der Kauf von Sun Country Airlines durch Allegiant Travel für 1,5 Milliarden US-Dollar signalisiert eine zunehmende Konsolidierung. Marktbeobachter werten dies als Indiz dafür, dass Investoren Reise-Assets wieder neu bewerten, was mittelfristig auch auf europäische Titel abfärben könnte.

Für TUI-Anleger richtet sich der Blick kurzfristig auf die Charttechnik. Die Bären testen aktuell die Unterstützung bei 9,20 Euro. Hält diese Marke nicht, könnte sich der Abwärtsdruck erhöhen. Gelingt jedoch eine Bodenbildung, rückt die Hauptversammlung im Februar als nächster wichtiger Impulsgeber in den Fokus.

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