TUI Aktie: Schiffe festgesetzt!

Zwei TUI-Schiffe sind im Persischen Golf festgesetzt, während steigende Ölpreise die Kosten erhöhen. Analysten passen ihre Bewertungen an, sehen aber langfristig Aufwärtspotenzial.

Die Kernpunkte:
  • Zwei Kreuzfahrtschiffe im Persischen Golf blockiert
  • Steigende Ölpreise treiben Betriebskosten hoch
  • Barclays senkt Kursziel, bleibt aber positiv
  • Diplomatische Lösung könnte Lage entspannen

Zwei Kreuzfahrtschiffe sitzen fest, der Brent-Preis überstieg zuletzt die 100-Dollar-Marke, und Barclays schraubt das Kursziel nach unten. Für TUI verdichten sich die Probleme dieser Tage zu einem ungemütlichen Paket.

Blockade im Persischen Golf

Der Kern des Problems: Die Straße von Hormus ist für TUI Cruises derzeit kaum passierbar. „Mein Schiff 4″ und „Mein Schiff 5″ kommen seit dem Ausbruch der Golfspannungen Ende Februar nicht von der Stelle — geplante Mittelmeer-Routen nach Italien und Griechenland mussten für April abgesagt werden. Branchenexperten schätzen den Ergebnisschaden durch diese Ausfälle auf einen einstelligen Prozentsatz des operativen Konzernergebnisses.

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Hinzu kommen steigende Treibstoffkosten. Der Ölpreis der Sorte Brent kletterte infolge der geopolitischen Lage über 100 US-Dollar je Barrel — ein direkter Kostentreiber für Flug- und Kreuzfahrtbetrieb gleichermaßen.

Analysten bleiben gespalten

Barclays-Analyst Andrew Lobbenberg senkte sein Kursziel für TUI von 11,00 auf 10,50 Euro, hält aber an der Einstufung „Overweight“ fest. Als Begründung nennt er die Unsicherheiten im europäischen Luftfahrtsektor und mögliche Kapazitätskürzungen im Sommer. Das Bankhaus Metzler sieht den fairen Wert zuletzt sogar bei 13,00 Euro — gemessen am aktuellen Kurs von 7,27 Euro also erhebliches Aufwärtspotenzial, sofern sich die Lage in der Region beruhigt.

Genau darauf richtet sich der Blick der Marktteilnehmer. Diplomatische Bemühungen um eine zweiwöchige Waffenruhe laufen. Hält sie, könnte TUI die festsitzenden Schiffe in sicherere Gewässer verlegen und den Sommerflugplan ohne weitere größere Stornierungen durchziehen — ein Szenario, das die Bewertungslücke zwischen aktuellem Kurs und Analystenzielen zumindest teilweise schließen würde.

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