UBS Aktie: 5,3 Milliarden Zuflüsse in US-Sparte
Die UBS fokussiert sich auf den US-Markt mit Übernahmeplänen und verzeichnet nach Abflüssen wieder Mittelzuflüsse in der Vermögensverwaltung.

- Prüfung gezielter Übernahmen in den USA
- Nettozuflüsse von 5,3 Milliarden Dollar
- Integration der Credit Suisse in Schlussphase
- Gewinn je Aktie steigt auf 0,94 Dollar
UBS richtet den Blick klar auf die USA. Die Bank prüft dort gezielte Übernahmen, während die Sparte Americas Wealth mit frischen Zuflüssen wieder Tritt gefasst hat. Für das Haus ist das mehr als ein Zwischenstand. Es ist ein Hinweis darauf, dass die Wachstumsstory trotz Integration der Credit Suisse weiterlaufen soll.
US-Sparte gewinnt an Zugkraft
Im ersten Quartal 2026 verbuchte Americas Wealth Nettozuflüsse von 5,3 Milliarden US-Dollar. Nach drei Quartalen mit Mittelabflüssen ist das eine spürbare Wende. Zugleich verschafft sich die Bank mit der im März erhaltenen US-Banklizenz mehr Spielraum für den Ausbau vor Ort.
Hinzu kommt ein überarbeitetes Vergütungsmodell für US-Berater. UBS will damit im harten Wettbewerb um Vermögen und Beraterprofile besser mithalten. Das passt zum Kurs von CEO Sergio Ermotti, der laut jüngsten Aussagen auf weiteres Wachstum in den USA setzt.
Integration läuft, Nachfolge bleibt intern
Parallel dazu befindet sich die Integration der Credit Suisse nach Unternehmensangaben in der Schlussphase. Für UBS ist das wichtig, weil die Übernahme noch immer Ressourcen bindet und die Steuerung des Geschäfts prägt. Die Bank signalisiert dennoch, dass sie wieder offensiver denken will.
Auch bei der Führung gibt es Klarheit. Ermotti soll das Institut bis mindestens Anfang 2027 leiten. Die Nachfolge soll aus einem internen Kandidatenkreis kommen. Das sorgt für Kontinuität an der Spitze, während die Bank den Umbau abschließt.
Solide Zahlen stützen den Kurs
Operativ liefert UBS derzeit brauchbare Zahlen. Im ersten Quartal 2026 lag der Gewinn je Aktie bei 0,94 US-Dollar, nach 0,51 US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz erreichte 14,2 Milliarden US-Dollar. Das gibt dem Expansionskurs Rückhalt.
Auch an der Börse bleibt das Bild freundlich. Die Aktie notiert bei 38,47 Euro und damit leicht über dem Freitagsschluss von 38,40 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen legte sie 3,80 Prozent zu. Vom 52-Wochen-Hoch bei 41,10 Euro ist der Titel noch rund 6 Prozent entfernt. Am 31. Juli stehen die nächsten Quartalszahlen an. Dort wird sich zeigen, ob die US-Zuflüsse und die laufende Integration schon stärker im Zahlenwerk ankommen.
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