UBS Aktie: 690 Punkte für Stoxx 600
UBS erhöht Jahresendziel für den Stoxx 600 auf 690 Punkte und übertrifft damit alle anderen großen Analystenhäuser.

- Deutliche Anhebung des Kursziels
- Höchste Prognose unter Analysten
- Drei Faktoren für Optimismus
- Eigene Aktie bestätigt Trend
UBS traut dem europäischen Aktienmarkt mehr zu als jedes andere große Analystenhaus. Die Bank hebt ihr Kursziel für den Stoxx Europe 600 kräftig an. Das Kuriose dabei: Die eigene Aktie läuft schon länger stark – und bestätigt damit indirekt den eigenen Optimismus.
Höchstes Kursziel unter allen Bloomberg-Strategen
UBS-Stratege Gerry Fowler und seine Kollegin Sutanya Chedda setzen ihr Jahresend-Ziel für den Stoxx 600 auf 690 Punkte. Zuvor lag die Marke bei 630 Punkten. Das entspricht einem Potenzial von rund 8 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
Damit übertrifft UBS die bisherige Spitzenprognose von JPMorgan-Stratege Mislav Matejka, der im Vormonat 680 Punkte ausgerufen hatte. Auch andere Häuser zogen nach: Bank of America, Deutsche Bank und Kepler Cheuvreux hoben ihre Ziele ebenfalls an.
UBS blickt sogar noch weiter voraus. Bis 2027 soll der Index auf 760 Punkte steigen. Das wäre ein Plus von 19 Prozent über die kommenden 18 Monate.
Drei Gründe für den Sinneswandel
Die Analysten nennen drei Faktoren für ihre gestiegene Zuversicht. KI-bezogene Gewinnaufwertungen setzen sich fort und verstärken sich sogar. Banken verzeichnen weiterhin positive Gewinnrevisionen. Große defensive Sektoren belasten den Index nicht mehr – teilweise wegen der Euro-Schwäche.
Fowler bringt die neue Haltung auf den Punkt: „Es ist Zeit für weniger Zurückhaltung.“ Die bisherigen, niedrigeren Ziele hätten laut den Strategen ein enges Marktumfeld widergespiegelt. Hinzu kamen Sorgen über Kosteninflation im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.
Index bereits auf Rekordkurs
Der Optimismus trifft auf einen Markt, der schon kräftig gelaufen ist. Der Stoxx 600 erreichte am 3. Juli mit rund 652 Punkten einen Rekordschluss. Seither ist der Index leicht auf etwa 639 Punkte gesunken, bleibt für das Jahr aber über 7 Prozent im Plus.
Unter den 18 von Bloomberg befragten Strategen bleibt UBS ein klarer Ausreißer nach oben. Im Schnitt erwarten die Häuser bis Ende 2026 nur 647 Punkte – weniger als 1 Prozent über dem aktuellen Stand. Nur 5 der 18 Strategen rechnen überhaupt mit fallenden Kursen bis Jahresende.
Die eigene Aktie liefert den Beweis
Der UBS-Optimismus spiegelt sich im eigenen Kursverlauf wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 46,09 Euro und liegt damit 4,36 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom 16. Juli. Seit Jahresbeginn hat sie um 15,89 Prozent zugelegt.
Ausgerechnet die Bank, deren eigene Aktie zuletzt zu den Favoriten am Schweizer Markt zählte, traut nun auch dem breiten europäischen Markt die stärkste Rallye unter allen großen Häusern zu. Ob sich diese Zuversicht bestätigt, entscheidet sich zuerst am Jahresende 2026 – wenn das 690-Punkte-Ziel auf dem Prüfstand steht.
UBS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue UBS-Analyse vom 18. Juli liefert die Antwort:
Die neusten UBS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für UBS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
UBS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




