UBS Aktie: Beste Voraussetzungen!
Die Großbank UBS steht kurz vor Abschluss der Integration und plant nun organische Expansion, vor allem in den USA und Asien. CEO Sergio Ermotti hält sich zur eigenen Zukunft bedeckt.

- Abschluss der Credit-Suisse-Integration in greifbarer Nähe
- Strategische Wachstumsinitiative in den USA und Asien geplant
- Keine großen Akquisitionen, Fokus auf organische Expansion
- CEO Ermotti äußert sich knapp zu persönlicher Zukunft
Die Großbank steht kurz vor dem Abschluss der Credit-Suisse-Integration. CEO Sergio Ermotti verkündete am Dienstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Bloomberg-TV-Interview: “Wir haben einen Großteil der Integration hinter uns.” Der Fokus liege nun darauf, die verbleibenden Arbeiten konzentriert zu Ende zu bringen.
Die Zahlen sind konkret: Rund 3 Milliarden US-Dollar müssen noch von der Bilanz genommen werden. Diese Kosten betreffen hauptsächlich den IT-Umbau und die Umsetzung des bereits angekündigten Stellenabbaus. Eine erhebliche Summe, die aber bereits fest eingeplant ist.
Wohin steuert der Schweizer Bankenriese?
Interessant ist Ermottis strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre. Die Bank will vor allem organisch wachsen – keine großen Übernahmen mehr also. “Wir können vieles mit den heutigen Mitteln noch besser machen”, so der CEO. Die USA stehen dabei ganz oben auf der Liste, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten. Die Begründung: Die amerikanische Wirtschaft wächst und mit ihr die Vermögen.
Doch nicht nur Nordamerika rückt ins Visier. Auch Asien bietet nach Einschätzung Ermottis erhebliches Potenzial für weiteres Wachstum. Die Strategie ist klar: Mit starker Kapitalausstattung und abgeschlossener Integration will die Bank nun in die Offensive gehen.
Nachfolgefrage bleibt offen
Zur Frage seiner persönlichen Zukunft hielt sich Ermotti bedeckt. Er konzentriere sich derzeit stark darauf, seine Arbeit bei der UBS zu beenden. Was danach kommt? “Werden wir weitersehen”, so der CEO knapp.
An der SIX zeigte sich die Aktie am Mittwoch zeitweise 0,26 Prozent schwächer bei 36,92 Franken. Eine verhaltene Reaktion auf die insgesamt positiven Signale aus Davos.
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