UBS Aktie: Bonusregen

Die Schweizer Großbank UBS steigert ihren Mitarbeiterbonuspool um 10 % auf 5,1 Mrd. USD. Das starke Ergebnis und Fortschritte bei der Credit-Suisse-Übernahme werden belohnt.

Die Kernpunkte:
  • Bonuspool steigt auf 5,1 Milliarden US-Dollar
  • CEO Ermotti erhält unveränderte Vergütung
  • Nettogewinn bei 7,77 Milliarden Dollar
  • Verwaltete Vermögen erreichen 7,0 Billionen

Die UBS hat ihre Zahlen für 2025 vorgelegt – und zugleich offenbart, wie das Institut seine Mitarbeiter für die Integration der Credit Suisse belohnt. Während CEO Sergio Ermotti unverändert 14,9 Millionen Schweizer Franken erhält, steigt der gruppenweite Bonuspool um zehn Prozent auf 5,1 Milliarden US-Dollar. Die Botschaft ist klar: Die Bank honoriert den operativen Erfolg und die Fortschritte bei der Fusion.

Ermotti bleibt bei 14,9 Millionen Franken

Konzernchef Sergio Ermotti kassiert für das abgelaufene Geschäftsjahr exakt denselben Betrag wie 2024. Die Gesamtvergütung von 14,9 Millionen Franken setzt sich aus einem Fixgehalt von 2,8 Millionen und einer variablen Komponente von 12,1 Millionen zusammen.

Die gesamte Konzernleitung kommt auf 145,3 Millionen Franken, ein leichtes Plus gegenüber den 143,6 Millionen im Vorjahr. Deutlich großzügiger fällt die UBS bei der breiten Belegschaft aus: Der Bonuspool für alle Mitarbeiter wächst von 4,7 auf 5,1 Milliarden Dollar – ein Anstieg um rund zehn Prozent.

Erfolgreiche Integration als Treiber

Die höheren Bonuszahlungen spiegeln die finanzielle Entwicklung wider. Die Bank erzielte 2025 einen Nettogewinn von 7,77 Milliarden Dollar bei Gesamterträgen von 49,6 Milliarden Dollar, was einem Plus von 1,9 Prozent entspricht. Besonders das Investmentbanking profitierte von den operativen Fortschritten und der Beilegung historischer Rechtsstreitigkeiten.

Die verwalteten Vermögen kletterten um 15,1 Prozent auf 7,0 Billionen Dollar. Gleichzeitig hält die UBS eine harte Kernkapitalquote von 14,4 Prozent – ein solider Puffer in Zeiten, in denen Schweizer Behörden über strengere Kapitalvorschriften für systemrelevante Institute diskutieren.

Für 2026 peilt das Management weitere Effizienzgewinne an und plant Bruttokosteneinsparungen von 13,5 Milliarden Dollar. Die Integration der Credit Suisse bleibt damit ein zentraler Werttreiber – und wird entsprechend vergütet.

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