UBS Aktie: Enormes Gewinnwachstum

Die Schweizer Großbank UBS wird für 2026 ein Gewinnwachstum von fast 60 Prozent prognostiziert. Analysten sehen erhebliches Kurspotenzial und bewerten die interne Nachfolgeregelung positiv.

Die Kernpunkte:
  • Analysten prognostizieren Gewinnsprung von fast 60 Prozent
  • Konsens-Kursziel liegt bei über 60 US-Dollar
  • Reibungslose interne Nachfolge nach Managerabgang
  • Portfolio-Umschichtung von Airlines zu Technologie

Die Schweizer Großbank startet mit bemerkenswerter Stärke in das Jahr 2026. Während ein prominenter Managerabgang kurzzeitig für Schlagzeilen sorgt, richten Analysten den Blick auf eine wesentlich bedeutendere Entwicklung: Ein prognostizierter Gewinnsprung von fast 60 Prozent für das laufende Geschäftsjahr. Rechtfertigt diese aggressive Wachstumsprognose den jüngsten Kursanstieg in Richtung Allzeithoch?

Bullische Prognosen treiben die Bewertung

Der primäre Kurstreiber ist derzeit nicht die operative Routine, sondern die Erwartungshaltung des Marktes. Analysten sehen für das Geschäftsjahr 2026 ein Gewinnwachstum von spektakulären 58,95 Prozent. Diese Dynamik spiegelt sich in den Kurszielen wider: Der Konsens traut dem Papier auf Sicht von 12 Monaten einen Anstieg auf durchschnittlich 60,30 USD zu, was einem Potenzial von über 28 Prozent entspricht.

Auch die Bank of America hat ihre Einschätzung auf „Buy“ angepasst. Die Experten rechnen im Zeitraum von 2025 bis 2028 mit einer Steigerung des Gewinns je Aktie (EPS) um rund 30 Prozent. Mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 21,2 erscheint die Bewertung angesichts dieser Wachstumsraten für viele Marktteilnehmer attraktiv.

Reibungslose Management-Rochade

Die Personalie Mike Dargan sorgt zwar für Aufmerksamkeit, belastet den Kurs jedoch nicht. Der bisherige Chief Operations and Technology Officer wechselt im April 2026 als CEO zur Neobank N26. Dass die Aktie nach der Ankündigung zulegte, liegt an der geräuschlosen Nachfolgeregelung. Beatriz Martin hat zum Jahreswechsel die Rolle des COO übernommen, Chris Gelvin leitet interimistisch die Technologie-Sparte. Investoren werten diese schnelle interne Lösung als Zeichen funktionierender Corporate Governance.

Strategische Umschichtung: Tech statt Airlines

Im Hintergrund justiert die UBS ihr Portfolio neu und setzt dabei klare Akzente. Das Asset Management hat die Position im Cloud-Spezialisten ServiceNow im dritten Quartal 2025 massiv um fast 80 Prozent aufgestockt. Im direkten Gegenzug trennt sich die Bank von Anteilen der „Old Economy“: Die Beteiligung an Air France-KLM wurde deutlich reduziert. Dieser Schritt verdeutlicht die Strategie, Kapital aus volatilen, margenschwachen Sektoren abzuziehen und in wachstumsstarke Technologie-Werte zu lenken.

Fazit

Die Kombination aus einer stabilen Nachfolgeregelung im Management und einer konsequenten Portfolio-Bereinigung stärkt das Vertrauen der Anleger. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung bleiben jedoch die harten Zahlen: Sollte die UBS das prognostizierte Gewinnwachstum von knapp 60 Prozent für 2026 auch nur annähernd erreichen, ist das Kursziel von über 60 USD fundamental gut untermauert.

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