UBS Aktie: Generalversammlung naht
Die UBS-Aktionäre stimmen über eine höhere Dividende, Kapitalmaßnahmen und einen personellen Neustart des Verwaltungsrats ab, während regulatorische Kapitalforderungen weiterhin unklar bleiben.

- Verwaltungsrat erhält drei neue Mitglieder
- Dividende steigt um 22 Prozent
- Regulatorische Kapitalfrage noch offen
- Nächster Meilenstein sind Q1-Zahlen
In einer Woche treffen sich die UBS-Aktionäre in Basel — und die Tagesordnung hat es in sich. Neben Dividende und Kapitalmaßnahmen steht ein substanzieller Umbau des Verwaltungsrats an, der die Bank nach der Credit-Suisse-Integration neu aufstellt.
Drei Abgänge, drei Neuzugänge
Am 15. April 2026 versammeln sich die Aktionäre der UBS Group AG in der Basler St. Jakobshalle. William C. Dudley und Jeanette Wong stellen sich nicht zur Wiederwahl. Gleichzeitig tritt Lukas Gähwiler nach 45 Jahren Karriere als Vizepräsident des Verwaltungsrats zurück — er hatte als letzter Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse AG eine Schlüsselrolle bei der Integration gespielt.
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Als Neuzugänge sind Agustín Carstens, Luca Maestri und Markus Ronner nominiert. Carstens leitete von 2017 bis 2025 die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und bringt tiefes regulatorisches Know-how mit. Maestri, langjähriger CFO von Apple, wechselt direkt aus dem Konzernumfeld des iPhone-Herstellers in den Verwaltungsrat.
Dividende, Kapitalrückgabe und regulatorischer Druck
Für das Geschäftsjahr 2025 beantragt der Verwaltungsrat eine Dividende von 1,10 USD je Aktie — ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gestützt durch einen Nettogewinn von 7,8 Milliarden Dollar. Außerdem stimmen die Aktionäre über die Annullierung zurückgekaufter Aktien ab, die formale Kapitalherabsetzung aus dem Rückkaufprogramm 2024.
Parallel bleibt die Kapitalanforderungsfrage ungelöst. Der Schweizer Bundesrat will noch im April entscheiden, wie viel zusätzliches Kapital UBS für ausländische Tochtergesellschaften hinterlegen muss. Der ursprüngliche Entwurf sieht Aufschläge von bis zu 26 Milliarden Dollar vor — eine Summe, die das UBS-Management mit Verweis auf Wettbewerbsnachteile gegenüber US-Instituten klar ablehnt. Aus dem Parlament kommen Signale für eine Abschwächung auf rund 22 bis 23 Milliarden Dollar, was den Spielraum für Aktionärsrenditen erhalten würde.
Den nächsten Datenpunkt liefern die Q1-Zahlen, die voraussichtlich am 29. April folgen. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen Gewinn je Aktie von 3,19 USD — wie viel davon regulatorische Unsicherheit bereits einpreist, dürfte die Berichtssaison zeigen.
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