UBS Aktie: Integrationsmarathon am Ziel
UBS hat die weltweite Migration der ehemaligen Credit-Suisse-Kunden abgeschlossen. Die Hauptversammlung im April entscheidet über eine höhere Dividende und einen Wechsel im Verwaltungsrat.

- Abschluss der weltweiten Kundenmigration erreicht
- Dividendenvorschlag von 1,10 USD je Aktie
- Wechsel im Verwaltungsrat der Bank
- Aktie leidet unter regulatorischen Unsicherheiten
Drei Jahre nach der Notübernahme der Credit Suisse hat UBS einen symbolisch wichtigen Schritt vollzogen: Alle ehemaligen CS-Kunden weltweit sind auf die UBS-Infrastruktur migriert. Gleichzeitig steuert die Bank auf eine Hauptversammlung zu, die gleich mehrere Weichen stellt.
Credit Suisse: Die letzte große Migration ist durch
Am 18. März vermeldete CEO Sergio Ermotti den Abschluss der weltweiten Kundenmigration — rund 1,2 Millionen Kunden wurden reibungslos auf UBS-Systeme übertragen. Allein die Schweizer Migration erforderte mehr als 80.000 Tests und über 132.000 Schulungsstunden. Die täglichen Zahlungsvolumina auf der UBS-Plattform stiegen dabei um 25 Prozent auf knapp 3,1 Millionen Transaktionen.
UBS kann nun die verbleibenden Credit-Suisse-Technologieplattformen schrittweise abschalten. Die Stilllegung der Legacy-Infrastruktur soll erhebliche Kosten sparen — ein Hebel, den Anleger seit langem eingepreist haben wollen. Den Abschluss der Gesamtintegration plant UBS bis Ende 2026.
Hauptversammlung am 15. April mit Personalwechsel
Neben dem Integrationsmeilenstein rückt die Jahreshauptversammlung in Basel in den Vordergrund. Der Verwaltungsrat schlägt eine Bardividende von 1,10 USD je Aktie vor — ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gestützt durch den Jahresnettogewinn von 7,8 Milliarden USD für 2025.
Gleichzeitig steht eine spürbare Erneuerung im Führungsgremium an: Lukas Gähwiler, William C. Dudley und Jeanette Wong treten nicht mehr zur Wiederwahl an. Als Nachfolger nominiert sind Markus Ronner, Agustín Carstens und Luca Maestri.
Regulierungsdruck hält Aktie im Minus
Trotz operativer Fortschritte notiert die UBS-Aktie seit Jahresbeginn rund 20 Prozent im Minus. Der zentrale Belastungsfaktor: Berichte über potenzielle zusätzliche Kapitalanforderungen der Schweizer Behörden in Höhe von rund 26 Milliarden USD. Diese Unsicherheit überschattet bislang die positiven Nachrichten aus dem Integrationsfortschritt.
Am 29. April folgen die Quartalszahlen für Q1 2026 — wenige Wochen nach der Hauptversammlung. Zwei Termine in engem Abstand, die zeigen werden, ob der operative Schwung auch in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des laufenden Jahres ankommt.
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