UBS Aktie: Milliarden-Offensive läuft

Barclays hebt UBS auf Kaufen, sieht gesunkene Integrationsrisiken. Fokus liegt auf Quartalszahlen und ambitionierten Sparzielen nach Credit Suisse-Übernahme.

Die Kernpunkte:
  • Barclays hebt Kursziel und streicht Verkaufsempfehlung
  • Umsatz von bis zu 11,7 Mrd. USD im Fokus
  • Kostensenkungen von 13,5 Mrd. USD bis 2026 geplant
  • Milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm läuft

Die Integration der Credit Suisse verliert ihren Schrecken. Kurz vor den mit Spannung erwarteten Vorgaben zu den Schweizer Eigenkapitalregeln positionieren sich Analysten neu. Die britische Barclays-Bank stuft das Papier hoch und sieht ein deutlich verbessertes Chancen-Risiko-Verhältnis.

Barclays hob das Kursziel leicht auf 34 Schweizer Franken an und strich die bisherige Verkaufsempfehlung. Die Experten verweisen auf gesunkene Integrationsrisiken und eine entspanntere Bewertung. An der Börse honorierten Anleger die neuen Töne. Der Kurs kletterte zuletzt auf 37,07 Euro und verzeichnete damit ein zweistelliges Monatsplus. Die Aktie notiert nun wieder solide über der 200-Tage-Linie.

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Der Blick auf die Bücher

Am 22. April erwartet der Markt zunächst Klarheit über die künftigen Schweizer Kapitalanforderungen. Eine Woche später, am 29. April, öffnet die UBS ihre Bücher für das erste Quartal. Der Marktkonsens rechnet mit einem Umsatz von bis zu 11,7 Milliarden US-Dollar.

Analysten prognostizieren ferner einen soliden Gewinn je Aktie. Das Management muss beweisen, dass die ehrgeizigen Kostenziele nach der historischen Übernahme weiter greifen.

Synergien und Kapitalrückfluss

Die Konzernleitung drückt bei den Einsparungen massiv aufs Tempo. Bis Ende 2026 sollen die Bruttokosten um 13,5 Milliarden US-Dollar sinken. Ein Großteil davon ist mit bereits realisierten 10,7 Milliarden US-Dollar im Trockenen.

Parallel dazu fließt überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurück. Im laufenden Jahr plant das Institut ein milliardenschweres Rückkaufprogramm. Eine vorgeschlagene Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie rundet das Paket ab.

Am 29. April liegt der Fokus der Investoren besonders auf dem Neugeldwachstum. Die Bank strebt ab 2028 jährliche Zuflüsse von über 200 Milliarden US-Dollar an. Ein starkes Auftaktquartal ist zwingend nötig, um diese langfristige Zielmarke glaubhaft zu untermauern.

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