UBS Aktie: Neuausrichtung abgeschlossen
Die Schweizer Großbank beendet die komplexe Fusion operativ, meldet einen Nettogewinn von 7,8 Mrd. USD für 2025 und nominiert zwei Top-Finanzexperten für den Aufsichtsrat.

- Abschluss der IT-Integration von Credit Suisse bis Jahresende
- Nominierung von zwei neuen Verwaltungsräten mit Top-Expertise
- Solider Jahresgewinn und verwaltete Vermögen über 7 Billionen USD
- Strategische Ziele für höhere Eigenkapitalrendite bis 2028
Die Schweizer Großbank UBS schließt ein Kapitel ab und öffnet gleichzeitig ein neues. Während die Credit-Suisse-Integration in die finale Phase tritt, erneuert das Institut sein oberstes Führungsgremium grundlegend. Die Zahlen für 2025 liefern dafür eine solide Basis – mit einem Nettogewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar und verwalteten Vermögen von über 7 Billionen Dollar.
Hochkarätige Neuzugänge im Verwaltungsrat
UBS nominiert zwei prominente Finanzexperten für den Verwaltungsrat: Agustín Carstens, bis 2025 Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, und Luca Maestri, langjähriger CFO von Apple. Die Wahl soll im April 2026 bei den Generalversammlungen erfolgen.
Carstens bringt tiefgreifende Zentralbankerfahrung mit. Als ehemaliger Gouverneur der mexikanischen Zentralbank und Leiter der BIZ verfügt er über ein internationales Netzwerk und regulatorisches Know-how. Maestri hingegen repräsentiert operative Finanzexpertise aus der Tech-Branche – mehr als ein Jahrzehnt steuerte er die Finanzen des wertvollsten Unternehmens der Welt.
Der Umbau bedeutet gleichzeitig Abschiede: Vizepräsident Lukas Gähwiler, der als letzter Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse eine Schlüsselrolle bei der Fusionsüberwachung spielte, tritt nach 45 Jahren im Bankwesen zurück. Auch William C. Dudley und Jeanette Wong kandidieren nicht zur Wiederwahl.
Credit-Suisse-Systeme vor der Abschaltung
Ende März erreicht die Integration einen kritischen Meilenstein: UBS beginnt mit der Abschaltung der IT-Plattformen der Credit Suisse. Damit endet der kostspielige Parallelbetrieb zweier Systeme. Bereits 85 Prozent der Schweizer Konten wurden migriert, die kumulierten Bruttokosteneinsparungen erreichten 10,7 Milliarden Dollar.
Parallel zur Systemintegration reorganisiert UBS das US-Geschäft. Lisa Golia, ehemalige Morgan-Stanley-Managerin, übernimmt die Leitung des Wealth-Management-Beraternetzes. Ihr Vorgänger Mike Camacho fokussiert sich auf strategische Projekte, darunter die Ausweitung der US-Banklizenz – ein Vorhaben, für das bereits eine bedingte Genehmigung vorliegt.
Strategische Ziele: 18 Prozent Eigenkapitalrendite bis 2028
Die Bank strebt für 2026 eine Eigenkapitalrendite von rund 15 Prozent an. Bis 2028 soll dieser Wert auf etwa 18 Prozent steigen, bei einer Aufwand-Ertrags-Quote von rund 67 Prozent. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,10 Dollar vor – 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden Dollar wurde bereits abgeschlossen.
Das Jahr 2026 markiert den Übergang von der Integrationsphase zur eigenständigen Wachstumsstrategie. Mit der vollständigen Abschaltung der Credit-Suisse-Plattformen bis Jahresende wird UBS eine der komplexesten Bankfusionen der jüngeren Geschichte operativ abschließen. Die nominierten Verwaltungsräte Carstens und Maestri sollen dabei regulatorische Tiefe und CFO-Kompetenz in einer entscheidenden Phase einbringen.
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