UBS Aktie: Quartalsbericht am 28. Oktober

UBS veröffentlicht den Bericht zum dritten Quartal am 28. Oktober und hebt zugleich die Prognosen für den S&P 500 weiter an.

Die Kernpunkte:
  • Quartalsbericht für 28. Oktober terminiert
  • Neue Studie zum Schweizer Wohnungsmarkt
  • S&P-500-Ziel auf 8.100 Punkte angehoben
  • JPMorgan bestätigt UBS mit Overweight

Die Schweizer Großbank UBS bereitet den Markt auf die kommenden Monate vor und hat den Veröffentlichungstermin für ihre nächsten Geschäftszahlen bekannt gegeben.

Während Anleger den Blick auf den Herbst richten, sorgt die bankinterne Research-Abteilung mit einer neuen Studie zum Immobilienmarkt sowie optimistischen Prognosen für den US-Aktienmarkt für Aufmerksamkeit. Die operative Entwicklung wird dabei von einer stabilen Kursentwicklung begleitet, die das Papier in Reichweite seiner Jahreshöchststände hält.

Fokus auf Schweizer Immobilienmarkt und operative Roadmap

Ein zentraler Termin für Investoren steht nun fest: UBS AG gab am Dienstag bekannt, dass der vorläufige Quartalsbericht für das dritte Quartal 2026 am 28. Oktober veröffentlicht werden soll. Diese Ankündigung gibt dem Markt die nötige Orientierung für die Bewertung der laufenden Integration und der operativen Fortschritte im zweiten Halbjahr.

Flankierend dazu präsentierte die Bank gestern den „Residential Attractiveness Indicator 2026“. In dieser Studie bewertet das Institut die Attraktivität verschiedener Wohnlagen in der Schweiz.

Solche Publikationen unterstreichen die starke Position der Bank als führender Analyst und Akteur im heimischen Markt, was insbesondere für das Asset Management und das Privatkundengeschäft von Bedeutung ist.

Zudem schloss das Unternehmen am 19. August einen technischen Prozess ab, indem Auszahlungsbeträge für sieben verschiedene ETNs (Exchange Traded Notes) abgewickelt wurden, deren Details bereits am 17. August festgesetzt worden waren.

Optimistischer Ausblick für den US-Aktienmarkt

Nicht nur für die eigene Bilanz, sondern auch für die globalen Märkte zeigt sich die Bank zuversichtlich. Medienberichten zufolge hat UBS Global Wealth Management das Jahresendziel für den US-Leitindex S&P 500 deutlich angehoben.

Die Experten sehen den Index bis zum Jahresende nun bei 8.100 Punkten. Auch für die kommenden Jahre wurden die Erwartungen nach oben geschraubt: Das Ziel für Mitte 2027 hob das Haus laut Reuters von zuvor 8.200 auf nun 8.400 Punkte an.

Hintergrund dieser optimistischen Einschätzung sind gesteigerte Erwartungen an die Unternehmensgewinne. Die Analysten erhöhten ihre Prognosen für den Gewinn pro Aktie (EPS) innerhalb des Index auf 350 US-Dollar für das Jahr 2026 und 400 US-Dollar für das Jahr 2027. Während die Bank bei externen Werten wie dem spanischen Infrastrukturbetreiber Cellnex Telecom oder dem chinesischen Technologiekonzern Baidu zuletzt vorsichtiger agierte und dort am 19. August die Kursziele senkte, bleibt die Grundhaltung für die breiten Märkte positiv.

Analystenlob und Kursniveau

Die Einschätzung der UBS-Aktie durch externe Analysten bleibt ebenfalls konstruktiv. Am 18. August bestätigte JPMorgan die Einstufung für die UBS Group auf „Overweight“ und nannte ein Kursziel von 46 Franken. Diese Bewertung stützt das Vertrauen in die langfristige Strategie des Konzerns, während sich die Integration der übernommenen Credit Suisse weiter in den Kennzahlen niederschlagen dürfte.

An der Börse spiegelt sich diese Zuversicht wider. Seit Jahresbeginn verbucht das Papier eine Wertsteigerung von 17%. Mit dem gestrigen Schlusskurs von 46,64 € notiert die Aktie zudem nur rund 3,2% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 48,19 €, das Mitte Juli erreicht wurde.

Die aktuelle Marktkapitalisierung des Bankhauses beläuft sich umgerechnet auf 143,29 Milliarden €, was die gewichtige Rolle des Instituts im europäischen Finanzsektor unterstreicht. Angesichts der stabilen Entwicklung seit Jahresbeginn und der klaren Terminvorgaben für den Oktober bleibt das Marktumfeld für die Schweizer Großbank vorerst von Kontinuität geprägt.

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