UBS Aktie: Uran-Offensive
Die Schweizer Großbank lanciert einen neuen ETF für Uran und Kernenergie und übertrifft Gewinnerwartungen, während CEO Ermotti vor geopolitischen Gefahren mahnt.

- Neuer ETF setzt auf Uran und Kernenergie
- Aktie gewinnt zum Handelsstart deutlich
- Gewinn je Aktie übertrifft Erwartungen deutlich
- CEO warnt vor geopolitischen Sanktionsrisiken
Die Schweizer Großbank positioniert sich neu im Rohstoffsektor: Mit einem frischen ETF auf Uran und Kernenergie setzt UBS auf einen Megatrend, während die Aktie zum Handelsstart kräftig zulegt. Doch CEO Sergio Ermotti dämpft die Euphorie mit einer deutlichen Warnung.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
* UBS lanciert neuen Uran- und Kernenergie-ETF
* Aktie notiert bei 41,07 Euro – Plus von 1,21 Prozent
* Analysten empfehlen mehrheitlich „Moderate Buy” mit Kursziel 60,30 US-Dollar
* Gewinn je Aktie übertraf zuletzt Erwartungen deutlich (0,76 vs. 0,48 USD)
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Strategischer Vorstoß im Energie-Segment
Die Produkterweiterung kommt nicht von ungefähr. Während alternative Energiequellen weltweit an Bedeutung gewinnen, erschließt sich die Bank gezielt dieses Wachstumsfeld. Der neue ETF zielt direkt auf Investoren, die vom steigenden Energiebedarf und der Renaissance der Kernkraft profitieren wollen.
Parallel kündigte die Tochtergesellschaft UBS (Irl) Fund Solutions eine Dividendenzahlung an. Die operative Aktivität jenseits des klassischen Bankgeschäfts unterstreicht die Diversifizierungsstrategie des Konzerns.
Analysten optimistisch – mit Einschränkungen
Elf Brokerhäuser bewerten die Aktie aktuell mit „Moderate Buy”. Fünf raten zum Kauf, einer sogar zum starken Kauf. Vier halten neutral, lediglich ein Analyst empfiehlt den Verkauf. Die jüngsten Quartalsergebnisse sprechen für sich: Der Umsatz von 12,76 Milliarden US-Dollar schlug die Markterwartungen ebenso wie der Gewinn je Aktie.
Bei einer Marktkapitalisierung von rund 148,3 Milliarden US-Dollar liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis derzeit bei etwa 21,4. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten von 60,30 US-Dollar signalisiert weiteres Aufwärtspotenzial.
Ermottis geopolitische Mahnung
Trotz solider Zahlen schlägt UBS-Chef Sergio Ermotti Töne der Vorsicht an. Seine Warnung vor möglichen US-Sanktionen und deren Auswirkungen auf Europa fällt in eine Phase erhöhter geopolitischer Spannungen. Die Märkte reagieren sensibel auf protektionistische Signale aus Washington – Ermottis Äußerungen verdeutlichen, dass die Bank diese Risiken ernst nimmt.
Institutionelle Anleger werten solche Statements häufig als Zeichen umsichtigen Risikomanagements. Gleichzeitig könnte die Mahnung das kurzfristige Sentiment belasten.
Operative Anpassungen
Auch intern justiert die Bank ihre Einschätzungen: Mapfre wurde auf „Sell” herabgestuft, während TotalEnergies die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 61,00 Euro behält. Für Baidu erwartet UBS solide Quartalszahlen, getrieben durch das KI-Cloud-Geschäft. Personell gibt es Bewegung: Simone Westerfeld, erfahrene UBS-Managerin, wechselt zur deutsch-französischen ODDO BHF als stellvertretende CEO.
Die Kombination aus übertroffenen Gewinnerwartungen, strategischer Produkterweiterung und dem aktuellen Kursplus über 41 Euro zeigt kurzfristiges Momentum. Ob die geopolitischen Risiken oder die operativen Stärken überwiegen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
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