UBS Aktie: Wankeliger Kurs?

Der Reichtum der Superreichen ist laut Oxfam-Bericht inflationsbereinigt um über 80 Prozent seit 2020 gestiegen. Die wachsende Kluft wird als Gefahr für die Demokratie bewertet.

Die Kernpunkte:
  • Vermögen der Milliardäre um 80 Prozent gestiegen
  • Deutschland auf Platz vier der Milliardärs-Länder
  • Superreiche investieren Milliarden in US-Wahlkampf
  • Oxfam fordert höhere Steuern für Ultrareiche

Pünktlich zum Start des Weltwirtschaftsforums in Davos legt die Entwicklungsorganisation Oxfam brisante Zahlen vor. Die rund 3.000 Milliardäre weltweit besitzen mittlerweile ein Vermögen von 18,3 Billionen US-Dollar – seit 2020 ein inflationsbereinigtes Plus von über 80 Prozent. Allein im vergangenen Jahr wuchs ihr Reichtum um 16 Prozent, dreimal schneller als in den Vorjahren.

Die Datenbasis des Berichts kombiniert Forbes-Schätzungen mit Zahlen der Weltbank und dem UBS-Weltvermögensreport. Eine bittere Ironie: Ausgerechnet die Schweizer Großbank liefert Daten für einen Bericht, der die wachsende Kluft zwischen Superreichen und dem Rest der Welt dokumentiert.

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Wenn Schlaf zum Millionengeschäft wird

Die Zahlen wirken surreal: Elon Musk verdient in vier Sekunden so viel wie ein Durchschnittsmensch im Jahr. Er müsste pro Sekunde über 4.500 Dollar verschenken, damit sein Vermögen überhaupt schrumpft. Milliardäre verdienen durchschnittlich 6.000 Dollar während eines 20-minütigen Powernaps – und 145.000 Dollar während einer achtstündigen Nachtruhe.

Die zwölf Reichsten besitzen mehr als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, sprich: mehr als vier Milliarden Menschen. Charlotte Becker von Oxfam Deutschland bringt es auf den Punkt: „Wir befinden uns in der Ära der Milliardäre – und das ist keine gute Nachricht für die Welt.”

Deutschland auf Platz vier

Auch hierzulande explodiert die Zahl der Superreichen: Um ein Drittel auf 172 Milliardäre stieg sie im vergangenen Jahr – Deutschland belegt damit weltweit Rang vier. Ihr Gesamtvermögen kletterte inflationsbereinigt um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden Dollar.

Ein deutscher Milliardär verdient in weniger als anderthalb Stunden das durchschnittliche Jahreseinkommen. Oxfam warnt, diese Kluft sei „ein idealer Nährboden für antidemokratische Kräfte”. Die Forderung: höhere Steuern für Ultrareiche. Doch während die SPD eine Erbschaftssteuer in Millionenhöhe vorschlägt, blockt die Union ab.

Wirtschaftsmacht wird zu politischer Macht

Besonders brisant: 100 milliardenschwere Familien investierten im US-Wahlkampf die Rekordsumme von 2,6 Milliarden Dollar. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Milliardär ein politisches Amt bekleidet, liegt 4.000 Mal höher als bei einem Normalbürger. Sieben der zehn größten Medienhäuser befinden sich mindestens teilweise in den Händen von Milliardären.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan spricht von einem „erschreckenden Rückschritt”, der an die Ständegesellschaft früherer Zeiten erinnere. Donald Trump, so Forbes, stehe „der lukrativsten Präsidentschaft in der amerikanischen Geschichte” bevor – sein Vermögen wuchs vor allem durch Kryptowährungen um Milliarden.

Das Timing des Berichts könnte kaum passender sein: Während in Davos die globale Elite zusammenkommt, liefert Oxfam die unbequemen Zahlen zur wachsenden Ungleichheit.

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