UBS Aktie: Wichtige Weichen

UBS erzielt Fortschritt bei US-Banklizenz, CEO Ermotti plant Abgang für 2026/27. Die Quartalszahlen am 4. Februar geben Aufschluss über die Integration von Credit Suisse.

Die Kernpunkte:
  • Bedingte Genehmigung für US-Banklizenz erhalten
  • CEO Sergio Ermotti kündigt Rückzug an
  • Quartalsergebnisse am 4. Februar 2026
  • Fokus auf Integration von Credit Suisse

Bei UBS laufen gleich mehrere Themen zusammen: Die Bank hat in den USA einen ersten formalen Schritt Richtung nationale Bankenlizenz geschafft, CEO Sergio Ermotti konkretisiert seinen Zeitplan für den Abgang – und schon nächste Woche kommen die Quartalszahlen. Genau dort dürfte sich zeigen, wie belastbar die Strategie für 2026 ist.

Was wird am 4. Februar besonders zählen? Vor allem Updates zur Credit-Suisse-Integration und Hinweise, wie schnell die US-Pläne vorankommen.

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US-Lizenz: Erster formaler Schritt

Mitte Januar erhielt UBS vom US-Regulator OCC eine bedingte Genehmigung für eine nationale Bankenlizenz. Das ist laut Reuters der erste offizielle Meilenstein im Prozess. Die endgültige Genehmigung könnte im Laufe von 2026 folgen – allerdings nur, wenn die Bank die Auflagen der Behörden erfüllt.

Strategisch wäre das ein spürbarer Hebel: Mit einer nationalen Lizenz könnte UBS in den USA das volle Spektrum klassischer Bankprodukte anbieten, etwa Giro- und Sparkonten sowie Hypotheken. Den Antrag hatte die Bank im Oktober 2025 gestellt, mit Blick auf den Ausbau des US-Wealth-Managements.

Nachfolge: Ermotti nennt den Zeitkorridor

Beim World Economic Forum in Davos hat Ermotti in einem Bloomberg-Interview bestätigt, dass der Verwaltungsrat interne und externe Kandidaten prüft. Sein eigener Plan ist klarer umrissen: Er will Ende 2026 oder Anfang 2027 zurücktreten.

Medienberichte nennen als mögliche interne Kandidaten unter anderem Führungskräfte aus Asset Management und Wealth Management sowie die Chief Operating Officer. Offiziell bleibt es dabei: Der Auswahlprozess läuft, konkrete Namen hat die Bank nicht bestätigt.

Zahlen am 4. Februar: Darauf dürfte der Markt schauen

Am 4. Februar 2026 veröffentlicht UBS die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Danach folgt am 9. März 2026 der Geschäftsbericht 2025. Inhaltlich dürfte der Fokus auf dem operativen Fortschritt liegen – insbesondere, weil die Integration von Credit Suisse weiterläuft. Für das zweite Quartal 2025 hatte UBS verwaltete Vermögen von 6,6 Billionen US-Dollar gemeldet.

Wichtige Punkte für Anleger – kompakt:

  • Q4-Zahlen am 4. Februar 2026 (offizieller Unternehmenskalender)
  • Integration Credit Suisse: Fortschritt und Management-Kommentare
  • Wealth Management: Entwicklung im wichtigen Kerngeschäft
  • US-Lizenz: mögliche Updates zu Bedingungen und Zeitplan
  • CEO-Nachfolge: mögliche weitere Einordnung zur Planung

Am Markt spiegelt sich die abwartende Haltung in der jüngeren Kursentwicklung: In den vergangenen 30 Tagen liegt der Titel rund 20,6% im Minus (aktueller Kurs: 36,95 CHF).

Im Kalender geht es anschließend Schlag auf Schlag weiter: Hauptversammlung am 15. April, Q1-Zahlen am 29. April. Spätestens dann wird sich zeigen, ob UBS bei Integration, US-Expansion und Führungsthema gleichzeitig überzeugend liefern kann.

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