UBS Group Aktie: Dividenden-Sprung und Umbau

Die Großbank erhöht ihre Dividende um 22 Prozent und benennt neue Verwaltungsratsmitglieder. Zugleich verschärft sie ihre Sparziele im Zuge der Credit-Suisse-Integration.

Die Kernpunkte:
  • Dividendenvorschlag von 1,10 US-Dollar je Aktie
  • Neue Mitglieder für den Verwaltungsrat nominiert
  • Kosteneinsparungsziel auf 13,5 Milliarden US-Dollar angehoben
  • Starker Nettogewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar für 2025

Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn schwächelt, liefert die UBS Group operativ starke Argumente. Die Großbank kündigte am Freitag nicht nur eine signifikante Erhöhung der Dividende an, sondern leitet auch einen umfassenden Umbau im Verwaltungsrat ein. Investoren blicken nun auf die kommende Generalversammlung, bei der die Weichen für die Zeit nach der Credit-Suisse-Integration gestellt werden.

Geldregen für Aktionäre

Trotz des zuletzt enttäuschenden Kursverlaufs – die Aktie verlor seit Jahresanfang gut 17 Prozent und notiert aktuell bei 33,15 Euro – stimmen die fundamentalen Zahlen. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie vor. Das entspricht einer massiven Anhebung um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Untermauert wird dieser Schritt durch einen Nettogewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr 2025. Allein im vierten Quartal kletterte der Gewinn um 56 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Zusätzlich wurde ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von drei Milliarden US-Dollar abgeschlossen.

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Prominente Personalrochade

Parallel zu den Finanzbeschlüssen ordnet die UBS ihre Führungsspitze neu. Für die Generalversammlung am 15. April 2026 wurden Agustín Carstens und Luca Maestri als neue Mitglieder für das Aufsichtsgremium nominiert. Diese Personalien deuten auf eine gezielte Stärkung der Kompetenzen in regulatorischen Fragen und der finanzwirtschaftlichen Steuerung hin. Im Gegenzug verlassen mit William C. Dudley, Jeanette Wong und dem Vizepräsidenten Lukas Gähwiler drei langjährige Kräfte das Gremium. Markus Ronner soll die Position des Vizepräsidenten übernehmen.

Ambitioniertere Sparziele

Das Management verschärft zudem den Sparkurs im Rahmen der laufenden Credit-Suisse-Integration. Die Bank hob das Ziel für Bruttokosteneinsparungen bis Ende 2026 von ursprünglich 13 auf nun rund 13,5 Milliarden US-Dollar an. Auch die Kapitalziele wurden präzisiert: Die harte Kernkapitalquote (CET1) soll sich bei etwa 14 Prozent einpendeln, während die Rendite auf das harte Kernkapital für 2026 nun auf 15 bis 16 Prozent taxiert wird.

Die Kombination aus erhöhter Ausschüttung und strikterer Kostendisziplin ist die Antwort der UBS auf die jüngste Marktschwäche. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um den Abwärtstrend der letzten 30 Tage zu brechen, entscheidet sich in den kommenden Wochen bis zur Generalversammlung im April.

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