Ucore Aktie: US-Magnet-Offensive
Ucore Rare Metals und Vulcan Elements bauen gemeinsam eine nordamerikanische Lieferkette für Seltene Erden auf, unterstützt durch staatliche Fördergelder. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursanstieg.

- Strategische Allianz für Hochleistungsmagnete
- Staatliche Förderung in Milliardenhöhe
- Aktienkurs steigt um fast zehn Prozent
- Geplante Probenlieferungen ab diesem Jahr
Ucore Rare Metals treibt den Aufbau einer unabhängigen nordamerikanischen Lieferkette für Seltene Erden voran. Durch eine strategische Partnerschaft mit Vulcan Elements will das Unternehmen die Lücke zwischen Rohstoffaufbereitung und der Produktion von Hochleistungsmagneten schließen. Damit reagiert Ucore direkt auf die Bestrebungen der US-Regierung, die Abhängigkeit von globalen Lieferketten in sicherheitskritischen Bereichen zu reduzieren.
Die Zusammenarbeit sieht vor, dass Ucore bereits im laufenden Jahr erste Proben von Neodym-Praseodym- und Dysprosiumoxiden an Vulcan Elements liefert. Ab 2027 soll daraus ein langfristiger kommerzieller Liefervertrag entstehen. Das Projekt verknüpft die Trennanlagen von Ucore in Ontario und Louisiana mit den Fertigungsstätten von Vulcan in North Carolina.
Staatliche Milliardenförderung im Rücken
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die massive staatliche Unterstützung. Vulcan Elements baut derzeit seine Kapazitäten mithilfe einer 1,4 Milliarden US-Dollar schweren Partnerschaft mit der US-Regierung aus. Ucore selbst sicherte sich bereits im Mai 2025 Fördergelder des Verteidigungsministeriums in Höhe von 18,4 Millionen Dollar für den Standort Louisiana. Ein Teil der dortigen Kapazitäten ist fest für die Belieferung der Vulcan-Werke eingeplant.
Kursreaktion und technische Lage
An der Börse sorgt die Nachricht für deutlichen Auftrieb. Die Aktie kletterte heute um rund 9,7 Prozent auf 3,62 Euro. Damit setzt der Titel seinen kurzfristigen Aufwärtstrend fort, der in den letzten sieben Tagen ein Plus von über 18 Prozent einbrachte. Allerdings mahnt der RSI-Wert von über 76 zur Vorsicht, da das Papier damit technisch als überkauft gilt.
Im weiteren Jahresverlauf steht nun die erfolgreiche Bemusterung der Oxid-Produkte im Fokus. Diese bildet die technologische Grundlage für den geplanten Start der großvolumigen Lieferungen im Jahr 2027.
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