Unicredit Aktie: Übertrifft Erwartungen!

Die italienische Großbank steigert ihre Beteiligung an der griechischen Alpha Bank auf 26 Prozent und erwartet für das kommende Jahr einen Nettogewinn von 244 Millionen Euro aus dem Engagement.

Die Kernpunkte:
  • Beteiligung an Alpha Bank steigt auf 26 Prozent
  • Erwarteter Nettogewinn von 244 Millionen Euro
  • Kernkapitalquote sinkt um 65 Basispunkte
  • Strategisches Engagement in Griechenland zahlt sich aus

UniCredit zeigt, wie man aus der Krise anderer Profit schlägt. Die italienische Großbank stockt ihre Beteiligung an der griechischen Alpha Bank weiter auf und baut damit ihre Position im einstigen Krisenland kontinuierlich aus. Der Anteil steigt auf beeindruckende 26 Prozent.

CEO Andrea Orcel kann sich über die Investition nur freuen: „Unsere Beteiligung hat die Erwartungen weit übertroffen“, verkündet er stolz. Kein Wunder – die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Allein im kommenden Jahr soll das griechische Engagement der Bank einen satten Nettogewinn von 244 Millionen Euro bescheren.

Kapitalkosten bleiben überschaubar

Wie viel UniCredit für die Aufstockung tatsächlich hinblättert, behält die Bank für sich. Doch die Auswirkungen auf die Bilanz sind kalkulierbar: Die wichtige Kernkapitalquote CET1 wird um etwa 65 Basispunkte sinken. Ein verkraftbarer Rückgang für den erwarteten Ertrag.

Die Börsianer reagieren verhalten auf den strategischen Schachzug. Die UniCredit-Aktie zeigt sich am Freitag nahezu unverändert bei rund 66 Euro. Auch die Papiere der Alpha Bank geben in Athen leicht nach und notieren bei etwa 3,42 Euro.

Erfolgsrezept aus der Krise

UniCredit demonstriert eindrucksvoll, wie sich aus den Wirren der europäischen Finanzkrise langfristige Gewinnchancen entwickeln lassen. Während andere Banken Griechenland mieden, erkannte die italienische Großbank früh das Potenzial des Landes nach der Sanierung. Diese Strategie trägt nun reiche Früchte und macht das Hellas-Investment zu einem wichtigen Baustein im Konzernportfolio.

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