Uniper Aktie: 1,3 Milliarden EBITDA geplant

Uniper kämpft mit geopolitischen Risiken und hoher Inflation. Die Aktie fällt, die Prognose für 2026 bleibt verhalten.

Die Kernpunkte:
  • Aktie fällt auf 43,45 Euro
  • Prognose für 2026 veröffentlicht
  • Hohe Volatilität von fast 49 Prozent
  • Politische Diskussion um Strompreise

Ein Versorger in turbulenten Zeiten: Uniper muss sich durch ein schwieriges Umfeld kämpfen. Die wirtschaftliche Belastung durch den Nahost-Konflikt und hohe Energiepreise bleiben spürbar. Hinzu kommen sinkende Aufträge in der Industrie und eine anhaltend hohe Inflation.

Die Aktie notiert aktuell bei 43,45 Euro — ein Minus von 1,25 Prozent zum Freitagsschluss. Innerhalb der letzten Woche verlor sie 7,45 Prozent.

Wie ist die Lage einzuordnen?

Uniper liegt mit 43,45 Euro noch 60 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 27,15 Euro. Das war im November 2025. Gleichzeitig beträgt der Abstand zum Mai-Hoch von 56,30 Euro gut 22 Prozent. Der Kurs hält sich aber klar über dem 200-Tage-Schnitt von 37,27 Euro.

Das Unternehmen selbst gibt sich vorsichtig. Für 2026 rechnet Uniper mit einem bereinigten EBITDA zwischen 1,0 und 1,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis soll bei 350 bis 600 Millionen Euro liegen. Der Gewinn pro Aktie wird auf 1,84 Euro taxiert.

Der Versorger bleibt anfällig für Schwankungen. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei fast 49 Prozent.

Was bewegt den Sektor?

Die Politik diskutiert über neue Strompreiszonen. Die Grünen wollen regionale Tarife einführen. Das Ziel: Strom dort günstiger machen, wo er produziert wird. Das soll Netze entlasten und die Industrie stabilisieren.

Die Frage ist, wann die EZB die Zinsen bewegt. Für Uniper wäre das ein wichtiges Signal. Bis dahin bleibt die Aktie ein Hoffnungsträger mit Risiko.

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