Unite Group Aktie: Bonus-Kürzung fix!

Der britische Studentenwohnheim-Anbieter Unite Group setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort und reduziert gleichzeitig die langfristigen Aktienanreize für die Vorstände, um die Interessen besser an die Aktionäre zu koppeln.

Die Kernpunkte:
  • Aktienrückkaufprogramm bereits zu 85 Millionen Pfund umgesetzt
  • Deckelung der Vorstands-Aktienanreize auf 175 Prozent des Gehalts
  • Aktie notiert technisch im überverkauften Bereich
  • Stabile operative Lage mit 74 Prozent Reservierungen

Unite Group zieht das Tempo beim Aktienrückkauf an. Während der britische Anbieter von Studentenwohnheimen Millionen in eigene Anteile steckt, reagiert das Management auf die jüngste Kursschwäche mit einer bemerkenswerten Entscheidung bei den Vorstandsgehältern.

Am 14. April erwarb das Unternehmen knapp 198.000 eigene Aktien an der Londoner Börse. Damit sind bereits 85 Millionen Pfund des Rückkaufprogramms ausgeschöpft.

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Seit dem Start im Januar wurden insgesamt über 17 Millionen Papiere eingezogen. Ziel der Maßnahme ist es, den Gewinn je Aktie langfristig zu stützen.

Parallel dazu setzt der Konzern auf eine engere Verzahnung der Führungsebene mit den Aktionärsinteressen. CEO Joe Lister und CFO Michael Burt erhielten neue Aktienpakete im Rahmen des langfristigen Anreizplans. Die Zuteilung wurde dabei auf 175 Prozent des Grundgehalts gedeckelt — eine Reduzierung gegenüber dem üblichen Maximum.

Diese Maßnahme soll sogenannte Mitnahmeeffekte durch den niedrigen Aktienkurs verhindern. Die Papiere sind erst im Jahr 2031 fällig. Die Auszahlung hängt an harten Bedingungen wie der Senkung der Energieintensität und der Entwicklung der Aktionärsrendite.

Die Aktie notiert aktuell bei 5,55 Euro und kämpft mit einem zweistelligen Jahresminus. Mit einem Relative-Stärke-Index von unter 28 gilt der Wert technisch als überverkauft. Operativ bleibt die Lage stabil: Die Reservierungen für das kommende Studienjahr liegen bei 74 Prozent.

Im Mai folgt die nächste Dividendenzahlung von 24,9 Pence je Aktie. Der Ex-Tag am 16. April ist bereits verstrichen. Anleger blicken nun auf den Abschluss der angekündigten Immobilienverkäufe, die frisches Kapital für den weiteren Rückkauf liefern sollen.

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