United Internet mit Bestmarken

Der Telekomkonzern United Internet konnte seinen Wachstumskurs auch im vergangenen Geschäftsjahr weiter fortsetzen. Das Unternehmen steigerte die Kundenverträge um 1 Million und hebt die Dividende an.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich von 757,2 Mio. Euro im Vorjahr um 11,0 % auf 840,6 Mio. Euro und lag damit im Rahmen der Erwartungen von 835 bis 845 Mio. Euro. Der Umsatz legte im Geschäftsjahr um 6,3 % auf 3,949 Mrd. Euro zu. Die Ergebnisse enthalten einmalige Kosten für M&A-Großprojekte in 2016, insbesondere für die Beteiligung von Warburg Pincus am Geschäftsbereich “Business Applications” sowie die Übernahme der Strato AG.

Dank der guten Zahlen für 2016 will Chef Ralph Dommermuth den Aktionären eine um 10 Cent höhere Dividende von 0,80 Euro auszahlen.

Bestmarken auch bei den Kundenverträgen von United Internet

Das Unternehmen aus Montabaur hat erneut stark in den Ausbau bestehender Kundenverhältnisse und in die Gewinnung neuer Kunden investiert. Hierdurchkonnte die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge um 1 Mio. gesteigert werden und man seine eigenen Prognosen klar übertroffen.

Besonders hervorzuheben war das Wachstum durch das Segment “Access”, in welchem rund 920.000 neuen Kunden gewonnen werden konnten. Im Segment “Applications” kamen weitere 80.000 Kundenverträge sowie 1,14 Mio. werbefinanzierte Free-Accounts hinzu.

Ab dem 01. April kommen zusätzlich noch rund 1,8 Mio. Verträge aus dem Zukauf des Webhosters Strato hinzu, den United Internet für bis zu 600 Mio. Euro von der Deutschen Telekom übernimmt. Im kommenden Jahr will Vorstandschef Ralph Dommermuth den 20-millionsten zahlenden Kunden begrüßen können, Ende 2016 waren es knapp 17 Millionen.

Zweistelliges Wachstum geplant

Auch in den kommenden Jahren will der Telekomkonzern weiter wachsen und hat sich auf die Fahne geschrieben, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in 2017 um 12 % und der Umsatz um rund 7 % zulegen sollen. Und dies trotz des Umstands, dass man angekündigt hat, für eine technische Umstellung bei DSL-Kunden Geld in die Hand zu nehmen. In 2018 soll das operative Ergebnis dann erstmals 1 Mrd. Euro erreichen.

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