UnitedHealth Group Aktie: Rückkauf-Offensive!

Der Verwaltungsrat genehmigt 2,32 Dollar Quartalsdividende und Rückkäufe von bis zu 50 Millionen weiteren Stammaktien.

Die Kernpunkte:
  • Dividendenbeschluss über 2,32 Dollar je Aktie
  • Auszahlung für den 15. Dezember 2026 vorgesehen
  • Rückkauf von 50 Millionen Aktien zusätzlich genehmigt
  • UnitedHealthcare will Vorabgenehmigungen für Kinderleistungen reduzieren

Der Verwaltungsrat von UnitedHealth Group hat am Mittwoch eine Quartalsdividende von 2,32 $ je Aktie beschlossen. Nach Angaben des Unternehmens soll die Bardividende am 15. Dezember 2026 ausgezahlt werden. Der Beschluss folgt auf eine Erweiterung der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien am Dienstag.

Anspruch auf die Ausschüttung haben Aktionäre, die zum Geschäftsschluss am 7. Dezember im Aktienregister eingetragen sind. Dieser Stichtag bestimmt den Kreis der Dividendenberechtigten; die Zahlung erfolgt zum angekündigten späteren Auszahlungstermin.

Rückkaufrahmen um weitere Aktien erweitert

Laut einer Pflichtmitteilung hat der Verwaltungsrat das Aktienrückkaufprogramm geändert und den Rückkauf von bis zu 50 Millionen zusätzlichen Stammaktien genehmigt. Diese Ermächtigung kommt zu den noch verbleibenden Aktien aus der Erneuerung des Programms von 2024 hinzu.

Der Beschluss betrifft damit den genehmigten Umfang des Rückkaufprogramms. Er meldet keine bereits vollzogenen Käufe im Umfang der zusätzlichen Ermächtigung.

Weniger Vorabgenehmigungen für Kinderbehandlungen

UnitedHealthcare kündigte am Montag außerdem an, ab dem 1. Dezember die Pflicht zur Vorabgenehmigung für 2.000 pädiatrische Leistungen aufzuheben. Nach Unternehmensangaben würde die Änderung die Zahl der Vorabgenehmigungen im Bereich der Kinderbehandlungen um nahezu zwei Drittel verringern.

Einen rechtlichen Kontext bildet die Arbeitgeberklage vor gut drei Wochen. Medienberichten zufolge verklagten Aramark, Kraft Heinz, Whirlpool, W.W. Grainger, Ralph Lauren und Sterling Jewelers UnitedHealth Group sowie verbundene Unternehmen vor einem Bundesgericht in Texas. Sie werfen ihnen Verstöße gegen treuhänderische Pflichten nach ERISA und unzulässige Praktiken bei Leistungsansprüchen vor. UnitedHealthcare widersprach den Vorwürfen und kündigte an, sich dagegen zu verteidigen.

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